1. Das Wort
Gottes:
Gottes
Wort ist der Eckstein unserer Überzeugungen und unseres Handelns. Wir
glauben, dass die Bibel das Wort Gottes ist, geschrieben von gläubigen
Menschen, die vom Heiligen Geist inspiriert waren. Ihre zeitlosen
Grundsätze sind die Basis unseres Glaubens, und Seine Wahrheit ist die
Basis der Botschaften, die wir mit anderen teilen.
Wir glauben, dass Gott ein lebendiger Gott ist, der weiterhin zu Seinem
Volk spricht und Seine Botschaft durch neue Offenbarungen,
Prophezeiungen, geistige Direktiven und Ratschläge vermittelt.
Gottes Wort erklärt Seinen Plan für die Menschheit. Es lehrt, wie man
in Harmonie mit Gott und anderen lebt. Es lenkt unser Handeln und die
Entscheidungen, die wir treffen und ist unabdingbar für unser geistiges
Starkwerden und Wachsen.
Johannes 1:1; Matthäus 24:35; Johannes 8:31–32;
Matthäus 4:4; Römer 10:17, 15:4; Apostelgeschichte 2:17; Amos 3:7;
Sprüche 1:23
2. Gott:
Wir
glauben an einen Gott, der das allmächtige, allwissende,
allgegenwärtige ewige Wesen ist, das das Universum und alles darin
erschaffen hat und bewahrt. Die Bibel lehrt, dass Gott Geist ist
(Johannes 4:24) und dass Gott Liebe ist (1. Johannes 4:8). Wir glauben,
dass Er jeden Menschen mit einer ewigen, nie endenden Liebe liebt und
umsorgt, und dass Er danach trachtet, mit jedem Mann, jeder Frau und
jedem Kind eine persönliche Beziehung einzugehen.
Gott besteht ewig in der Dreieinigkeit dreier erkennbarer doch
untrennbarer Personen: Gott, der Vater, Jesus, der Sohn und der Heilige
Geist.
Jesaja 43:10,11; Johannes 4:24; 14:23, 1.Johannes
4:19, 5:7; 1.Korinther 8:6; Offenbarung 4:11
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3. Die
Schöpfung:
Wir
glauben, dass Gott das Universum gemäß der biblischen
Schöpfungsgeschichte erschuf. Gott formte den ersten Mann und die erste
Frau nach Seinem Ebenbild und blies in sie den Atem des Lebens (1. Mose
2:7). So wurden sie durch göttliche Schöpfung und nicht durch zufällige
Evolution zu lebendigen Seelen. Gottes sichtbare Schöpfung spricht ein
deutliches Zeugnis Seiner unsichtbaren Existenz. (Römer 1:20)
Wir glauben, dass Gott der Menschheit die Verantwortung aufgetragen
hat, für die Erde und ihre Bewohner Sorge zu tragen.
1.Mose 1:1,26-27, 2:15; Psalm 8:4-8; 33:6-9;
Jeremias 32:17, Hebräer 11:3
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4. Errettung
aus Gnade:
Wir
glauben, dass Gott den ersten Mann und die erste Frau ohne Sünde
geschaffen hat. Er gewährte ihnen die freie Wahl, und sie verfielen der
Sünde nach ihrer Entscheidung, Gott nicht zu gehorchen. Nachdem so die
Sünde in die Welt gekommen war, sind alle Menschen von Geburt auf
Sünder geworden (Römer 5:12-14) und trennten sich dadurch von Gott.
Doch Gott versöhnte sich mit den Menschen in Seiner unermesslichen
Liebe und Gnade dadurch, dass Er der Welt Seinen einzigen Sohn gegeben
hat, „damit jeder, der an Ihn glaubt nicht verloren wird, sondern das
ewige Leben hat.“ (Johannes 3:16). Wir glauben deshalb, dass jedem
vergeben wird, der durch Jesus Christus Gottes Begnadigung für seine
Sünden angenommen hat. Er wird erlöst und für immer im Jenseits in
Gottes Gegenwart leben.
Errettung (Erlösung von der Sünde) ist eine Geschenk der Liebe Gottes,
Seiner Gnade und Vergebung, und man kann sie nur durch den Glauben an
Jesus erhalten. „Nicht aus Werken der Gerechtigkeit, die wir getan
haben, sondern durch seine Gnade rettete er uns“ (Titus 3:5). Mit dem
Erhalt der Gabe der Errettung, ist der/die Gläubige für immer gerettet;
nach dem Tod wird seine/ihre Seele für immer im Himmel leben. „Ich
schenke ihnen das ewige Leben, und sie werden niemals umkommen, und
niemand wird sie meiner Hand entreißen können“ (Johannes 10:28).
Gläubige bleiben allerdings fehlbare Menschen, die Gottes Vergebung
brauchen, aber trotz ihrer Fehler und Sünden werden sie niemals ihre
Errettung verlieren.
1.Mose 3:17–19; 1.Korinther 15:21–22; Römer 3:23,
6:23; Epheser 2:7–9; 1. Johannes 1:8; Apostelgeschichte 4:12; 1
Johannes 5:12; Römer 5:8–9, 8:38–39
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5. Jesus
Christus:
Gottes
Liebe für die Welt war so groß, dass Er Seinen einen und einzigen Sohn
gab, Jesus Christus, um der Welt Errettung zu bringen und die
Menschheit in Seiner Liebe zu unterrichten. Jesus ist die Manifestation
der Liebe Gottes und ertrug den Tod am Kreuz, um die Sünden der
Menschen wieder gut zu machen, damit sie sich mit Gott wieder versöhnen
können. (Jesaja 53:4-6)
Wir glauben, dass Jesus auf übernatürliche Weise vom Heiligen Geist
gezeugt und von der Jungfrau Maria geboren wurde. Er nahm menschliche
Form an und lebte das Leben eines Menschen, damit Er ein Mittler
zwischen Gott und den Menschen werden könnte. (1. Timotheus 2:5). Drei
Tage nach Seinem Tod am Kreuz war Seine Wiederauferstehung und 40 Tage
später Seine Himmelfahrt. (Apostelgeschichte 1:3). Wir glauben, dass Er
in der Zukunft auf die Welt zurückkommen wird, um Sein Königreich der
Liebe und Gerechtigkeit auf Erden zu errichten (Offenbarung 11:15).
1. Timotheus 3:16; Johannes 1:14; Philipper 2:5–11;
Hebräer 4:14–15; 2. Korinther 5:21; 1. Petrus 2:24–25; 1 Korinther
5:3–6; Matthäus 28:18; Apostelgeschichte 1:9–11
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6. Errettung
aus Gnade:
Wir
glauben, dass Gott den ersten Mann und die erste Frau ohne Sünde
geschaffen hat. Er gewährte ihnen die freie Wahl, und sie verfielen der
Sünde nach ihrer Entscheidung, Gott nicht zu gehorchen. Nachdem so die
Sünde in die Welt gekommen war, sind alle Menschen von Geburt auf
Sünder geworden (Römer 5:12-14) und trennten sich dadurch von Gott.
Doch Gott versöhnte sich mit den Menschen in Seiner unermesslichen
Liebe und Gnade dadurch, dass Er der Welt Seinen einzigen Sohn gegeben
hat, „damit jeder, der an Ihn glaubt nicht verloren wird, sondern das
ewige Leben hat.“ (Johannes 3:16). Wir glauben deshalb, dass jedem
vergeben wird, der durch Jesus Christus Gottes Begnadigung für seine
Sünden angenommen hat. Er wird erlöst und für immer im Jenseits in
Gottes Gegenwart leben.
Errettung (Erlösung von der Sünde) ist eine Geschenk der Liebe Gottes,
Seiner Gnade und Vergebung, und man kann sie nur durch den Glauben an
Jesus erhalten. „Nicht aus Werken der Gerechtigkeit, die wir getan
haben, sondern durch seine Gnade rettete er uns“ (Titus 3:5). Mit dem
Erhalt der Gabe der Errettung, ist der/die Gläubige für immer gerettet;
nach dem Tod wird seine/ihre Seele für immer im Himmel leben. „Ich
schenke ihnen das ewige Leben, und sie werden niemals umkommen, und
niemand wird sie meiner Hand entreißen können“ (Johannes 10:28).
Gläubige bleiben allerdings fehlbare Menschen, die Gottes Vergebung
brauchen, aber trotz ihrer Fehler und Sünden werden sie niemals ihre
Errettung verlieren.
1.Mose 3:17–19; 1.Korinther 15:21–22; Römer 3:23,
6:23; Epheser 2:7–9; 1. Johannes 1:8; Apostelgeschichte 4:12; 1
Johannes 5:12; Römer 5:8–9, 8:38–39
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7. Der Heilige
Geist:
Wir
glauben, dass der Heilige Geist vom Vater ausgegangen ist; und Er
wird »der Welt die Augen auftun über Sünde und Gerechtigkeit und das
Gericht«. (Johannes 16:8) Der Heilige Geist ist die Kraft Gottes, durch
die Seine Werke ausgeführt werden, durch die Gläubige wiedergeboren,
gelehrt, geleitet, inspiriert und für ihre gottgegebene Mission
ermächtigt werden, und jeder Gläubige sollte davon erfüllt sein. »Lasst
euch vom Geist erfüllen!« (Epheser 5:18) Der Heilige Geist ist auch als
»der Tröster« bekannt, der neugeborene Kinder Gottes wie eine Mutter
liebt, nährt und tröstet.
Wir
glauben, dass die Taufe, oder die vollkommene Füllung mit Seinem
Heiligen Geist, eine Taufe der Liebe ist, »denn Gott ist Liebe« (1.
Johannes 4:8). Alle Gläubigen können diese Taufe ohne weiteres
empfangen, wenn sie einfach Gott darum bitten. Oft erfolgt diese Taufe,
wenn andere Gläubige der Schrift gemäß »die Hände auflegen«.
Hauptsächlich dient der Heilige Geist dazu, dem Gläubigen die Kraft zu
geben, die Gute Botschaft von Jesus Christus an andere weiterzugeben.
»Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch
kommen wird, und ihr werdet Meine Zeugen sein.« (Apostelgeschichte 1:8)
Weiterhin dient der Heilige Geist dazu, den Gläubigen in alle Wahrheit
zu leiten, ihn zu trösten, ihm alles, was Jesus gesagt hat, ins
Gedächtnis zu rufen und ihm beim Beten zu helfen.
Johannes
3:5-8; 14:15-18,26;
15:26; 16:7-11; 7:38, 39; Apostelgeschichte 1:8; Lukas
11:9-13;
4:18; Apostelgeschichte 8:15-17; 19:6; Galater 5:22,23; Johannes
14:16,26; Römer 8:26,27
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8. Das Leben
nach dem Tod:
Wir
glauben, dass jeder Mensch eine ewige Seele hat. Wenn er stirbt, wird
seine Seele in das Jenseits geführt, wo er für sein Verhalten in seinem
Leben auf der Erde entsprechend belohnt oder gerichtet wird und seinen
entsprechenden Platz im Jenseits zugewiesen bekommt.
Gott hat einen Platz im Himmel vorbereitet von ewiger Schönheit, Friede
und Freude für alle, die an Jesus Christus glauben (1.Korinther 2:9)
und Sein Geschenk der Errettung annehmen. „Er wird bei ihnen wohnen und
sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein. Er wird
alle ihre Tränen abwischen, und es wird keinen Tod und keine Trauer und
kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben" (Offenbarung 21:3-4).
Auch wenn der Eintritt zum Himmel ein Geschenk ist, glauben wir, dass
die Belohnung, die Gläubige im Jenseits erhalten werden, von ihrem
Handeln auf Erden abhängt und davon, ob sie im Einklang mit Gottes
Gesetz der Liebe lebten.
Die Bibel sagt: „Denn er möchte nicht, dass auch nur ein Mensch
verloren geht, sondern dass alle Buße tun und zu Ihm umkehren“ (2.
Petrus 3:9) und, dass Jesus zu den gefangenen Seelen und den Toten
predigte (1.Petrus3:18-20,4:6). Wir glauben, dass Er bemüht bleibt,
alle Menschen mit Ihm in Einklang zu bringen (Kolosser 1:20). Wir sind
nicht der Meinung, dass alle, die sterben, ohne Jesus Christus als
ihren Retter angenommen zu haben, automatisch in die Hölle verdammt
werden – ein Ort von Trostlosigkeit und Leid – oder für ewig von
Errettung und Erlösung ausgeschlossen bleiben. In Seiner Liebe, so
glauben wir, wird Gott auch die weiterhin lieben, die ohne Errettung
sterben und Er wird versuchen, sie zur Erkenntnis der Wahrheit zu
bringen (1. Timotheus 2:4).
Johannes 14:1–3; 1. Petrus 1:3–5; 2. Korinther 5:1–2; 1. Timotheus 2:4,
4:10; Offenbarung 20:11–13; Römer 5:18,21; 2. Korinther 5:10,18–19;
Römer 8:18; Offenbarung 22:12; 1. Korinther 3:13–15
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9. Engel und
verstorbene Gläubige:
Engel
sind mächtige geistige Wesen, von Gott erschaffen und dazu bestimmt,
über die Menschheit zu wachen. Es gibt viele Beispiele ihres
Eingreifens in der Bibel, um zu schützen, zu helfen und Botschaften an
Gottes Volk zu verkünden, und wir glauben, dass sie heute in dieser
Eigenschaft immer noch tätig sind.
Wir glauben, dass zusätzlich zu den Engeln, Gott auch die Seelen von
verschiedenen verstorbenen Gläubigen bemächtigt hat, Seinem Volk zu
dienen und Botschaften zu bringen. Ein Beispiel davon findet sich in
dem biblischen Bericht, in dem die dahin geschiedenen Propheten, Moses
und Elia, erscheinen und mit Jesus beratschlagen (Lukas 9:28–31).
Paulus bezieht sich auf die verstorbenen Gläubigen als „eine große
Wolke von Zeugen“, die über die auf der Erde wachen (Hebräer 12:1).
Psalm 34:7, 91:11–12; 2. Könige 6:15–17;
Apostelgeschichte
12:7–11; Matthäus 1:20–24; Lukas 2:9–15; Offenbarung 19:10; Hebräer
12:22–23
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10. Geistiger
Krieg:
Wir
glauben, dass es eine geistige Ebene gibt, unsichtbar für die
gegenständliche Welt, die von Gott und Seinen Engeln und Geistern
bewohnt wird, aber auch von Satan (dem Teufel), dem Feind aller
Gerechtigkeit.
Wir glauben, dass zwischen Gut und Böse, zwischen Gott und Seinen guten
Kräften und Satan und seinen schlechten Kräften ein erbitterter Krieg
ausgefochten wird, in dem jeder versucht, die Seelen und Herzen der
Menschheit und den Lauf der Geschichte zu beeinflussen.
Wir glauben daran, dass Christen im geistigen Kampf eine Rolle spielen
können, in der Art, wie sie Entscheidungen treffen und handeln, um die
Belange von Gottes Königreich weiterzubringen. Andere wiederum fördern
die Belange der Kräfte des Bösen, um Glaube und Gutes zu unterdrücken
(Epheser 6:12).
Die Bibel sagt voraus, dass Satan und seine Kräfte zum guten Schluss
vernichtet werden und Gottes Plan für die Menschheit triumphieren wird
(Offenbarung 20:1–3,10). Jesu Königreich wird letztendlich auf Erden
errichtet werden und „die ganze Erde ist jetzt zum Reich unseres Herrn
und seines Christus geworden, und er wird in alle Ewigkeit herrschen"
(Offenbarung 11:15).
Apostelgeschichte 26:18; 1. Petrus 5:8; Offenbarung 12:7–9; 1. Johannes
3:8; 2. Korinther 10:3–5; Epheser 6:11–12
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11.
Kommunikation mit Gott:
Wir
glauben, dass Gebet die lebensnotwendige Kommunikation zwischen jedem
Kind Gottes und seinem Himmlischen Vater ist. Es ist keinesfalls ein
bloßes religiöses Ritual oder lediglich eine Geistesübung. Durch Gebet
genießen wir herzliche, intime, persönliche Kommunikation mit dem Herrn
und erklären unsere Liebe für Gott, unsere Abhängigkeit von Ihm, unsere
Hingabe an Ihn und unser Verlangen, mit Ihm zusammen an der Erfüllung
Seines Plans zu arbeiten. Alle Mitglieder unserer Gemeinschaft werden
dazu angehalten, sich täglich private Zeit für persönliches Gebet zu
nehmen und auch zusammen mit den anderen Mitgliedern ihrer
Glaubensgemeinschaft zu beten. Gott verheißt in Seinem Wort, dass Er
Gebet erhört und diejenigen segnet, die Ihn von Herzen suchen; und
daher »soll man allezeit beten«. (Lukas 18:1) (Siehe auch Jeremia 33:3;
1. Thessalonicher 5:17; Hebräer 11:6; Jakobus 5:16; 1. Samuel 12:23; 1.
Chronik 16:11; Epheser 6:18.)
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12. Göttliches
Eingreifen:
Die
Bibel verzeichnet viele Ereignisse übernatürlicher, höherer Gewalt, die
jeder Erklärung entbehren. Wir glauben, dass Gott im Laufe der
Geschichte in unsere normale Welt eingegriffen hat, um übernatürlich
die Umstände und Bedingungen zu ändern. Auch heute handelt Er noch so,
um Seine Liebe und Macht zu beweisen.
Als Jesus auf der Welt war, drückte Er Seine Liebe den Menschen
gegenüber nicht nur darin aus, dass Er sie geistig und seelisch heilte,
sondern Er wirkte auch Wunder, um den Hungrigen Essen zu geben und die
erkrankten oder verkrüppelten Körper der Menschen zu heilen. „Jesus
Christus, ist derselbe Heute, Gestern und für immer“ (Hebräer 13:8) und
deswegen glauben wir, dass Er heute immer noch Wunder wirkt.
Matthäus 4:23–24, 10:1; Markus 16:17–18; Matthäus
8:16–17; Lukas 7:12–16; 1. Korinther 12:7–10; Johannes 14:12
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13. Die
Gemeinschaft des Glaubens:
Wir
glauben, dass die Kirche eine geistige Körperschaft ist, die aus all
denen besteht, die an Jesus Christus glauben. Die Gemeinschaft der
Christen wird nicht von sichtbaren Gebäuden, Konfessionen oder
Einrichtungen bestimmt, sondern ist vielmehr eine Gemeinschaft des
Glaubens, verbunden im Geist und in der Liebe. „Gott ist Geist und
diejenigen, die ihn anbeten müssen Ihn im Geist und in der Wahrheit
anbeten“ (Johannes 4:24).
Wir glauben, dass im Neuen Testament die Beschreibung der engen
Gemeinschaft der Urkirche, ihrer gemeinsamen Anstrengungen und ihrer
geistigen Einheit nicht nur als geschichtlicher Bericht anzusehen ist,
sondern als ein Modell für nachfolgende Generationen von Gläubigen.
Mitglieder von TFI sind Teil einer weltweiten Gemeinschaft des Glaubens
und betrachten sich selbst als Brüder und Schwestern im Geist,
verbunden im Glauben und im Ziel. Wir glauben daran, dass genauso wie
Jesus Sein Leben für uns gelassen hat, „sollen auch wir unser Leben für
unsere Brüder einsetzen.“ (1. Johannes 3:16) und in der Freiheit,
einander in Liebe dienen. (Galater 5:13) Als Christen sollten wir
harmonisch mit anderen zusammenarbeiten, um Gottes Liebe mit der Welt
zu teilen und die Lebensqualität der Menschheit zu steigern.
1 Petrus 2:5; Epheser 2:19–22; 1 Korinther 12:12–14;
Apostelgeschichte 2:46; 1 Johannes 1:7; Psalm 133:1; 1 Petrus 4:8;
Johannes 15:13
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14. Das
Abendmahl:
Das
Abendmahl, auch Kommunion genannt, ist eine einfache Feier. Jesus
bat Seine Nachfolger, sie im Gedenken an Sein Opfer für die Menschheit
abzuhalten.
(1.Korinther 11:25). Gläubige haben Teil am Brot, das gebrochen wird,
um zu zeigen, wie der Körper Jesu gebrochen worden war, um unsere
Körper zu heilen. Der Wein zeigt Sein Blut, das für die Vergebung
unserer Sünden vergossen worden war. Wir glauben, dass durch das Leiden
Christi und Seinen Tod am Kreuz, Gott Vorkehrungen getroffen hat, nicht
nur um die Seelen der ganzen Menschheit zu retten, sondern auch, um
unsere körperlichen Gebrechen zu heilen.
Matthäus 26:26–28; Lukas 22:17–20; Johannes 6:51;
1.Korinther 11:23–26; Jesaja 53:5
15. Die Braut
Christi:
Die
Beziehung zwischen Gott und Seinem Volk – Christus und Seiner
Kirche – wird in der Bibel gleichgesetzt mit der eines Bräutigams und
seiner Braut. Die Bibel sagt uns, „dein Schöpfer ist dein Ehemann. Sein
Name ist Herr, der Allmächtige!“ (Jesaja 54:5) und Paulus spricht
davon: „als … Braut habe ich euch dem einen Bräutigam, Christus,
versprochen“ (2Kor 11:2).
Wir glauben, dass die Metapher der Ehe, wie sie in der Bibel benutzt
wird, um die intime Beziehung zwischen Jesus und Seiner Kirche zu
beschreiben, die leidenschaftliche Vereinigung von Herz, Verstand und
Seele wiedergibt, die Jesus mit jedem Seiner Nachfolger anstrebt.
Hosea 2:19–20; Jesaja 61:10, 62:5; Epheser 5:25;
Offenbarung 19:7–9
16. Der große
Auftrag:
Christen
sind von Christus beauftragt, die Gute Nachricht Seiner Liebe und
Errettung anderen zu vermitteln (Mark 16:15). Gottes Liebe und
Errettung durch Jesus sind ein Geschenk für die ganze Menschheit und
dafür bestimmt, freizügig an andere abgegeben zu werden. Wir glauben,
dass Christen alle Schichten der Gesellschaft mit Gottes Botschaft
erreichen sollten, in einer Art, die mit christlichen Werten
harmonisiert.
Jesus hat Seinen Nachfolgern darin ein Beispiel gegeben, dass Er nicht
nur geistige Wahrheiten lehrte, sondern sich auch Menschen zuwandte,
die in Not waren, einschließlich der Armen und Benachteiligten Seiner
Zeit. Wir glauben, dass Christen ebenfalls danach trachten sollten, die
zu trösten, die in Not sind, ihnen zu helfen und für sie da zu sein.
Matthäus 28:19–20; 2 Timotheus 4:2; Daniel 12:3; Apostelgeschichte
26:18; Matthäus 5:14,16; Lukas 9:1–2; Matthäus 10:8; Sprüche 3:27,
19:17; 1 Korinther 16:14
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17. Ein
lebendiges Beispiel:
Wir
glauben, dass das Leben eines Christen ein lebendiges Beispiel der
Liebe Gottes in Wort und Tat sein sollte. Unser Leben sollte die
geistigen Tugenden widerspiegeln, die in der Bibel aufgezählt werden:
Liebe, Freude, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und
Selbstkontrolle. (Galater 5:22-23)
Wir halten uns an die Anweisung der Schrift, weder „die Welt noch das
was von der Welt ist zu lieben” (1. Johannes 2:15). Wir verstehen das
so, dass der Gläubige versuchen sollte, alle Bestreben der säkularen
Gesellschaft zu vermeiden, die sich nicht mit den Lehren von Christus
vereinbaren lassen, genauso wenig wie mit Haltungen und Werten
einherzugehen, die Gottes Lehren entgegengesetzt sind.
Auch wenn wir des festen Glaubens sind, dass Errettung für ewig ist und
nicht verloren gehen kann, ungeachtet dessen, was eine Person macht, so
kann doch unser Handeln, wenn es nicht im Einklang mit Jesu Gebot ist,
Gott und andere zu lieben, dazu führen, dass wir uns von Ihm entfernen.
Wir glauben daran, in Jesus Fußstapfen zu folgen, gemäß der Richtlinien
Seines Wortes zu leben und persönliche Schwächen und Sünden zu
überwinden, die in unserer Beziehung mit Ihm und anderen störend wirken
würden.
Da unser Körper dem Herrn gehört und der Tempel ist, in dem der Heilige
Geist wohnt, glauben wir, dass Christen auch danach streben sollten,
einen gesunden Lebensstil zu führen.(1.Korinther 6:19-20)
1. Johannes 2:5–6; Jakobus 2:26; 1. Johannes
2:15–17; Römer 12:1–2; Sprüche 16:6; Jakobus 3:17
18. Gottes
Gesetz der Liebe:
Wir
glauben, dass Gottes Gesetz der Liebe, wie es in Matthäus 22:35-40
erklärt wird, jeden Aspekt des Lebens eines Christen und seiner
Beziehungen mit anderen bestimmen sollte. Ein Experte im mosaischen
Gesetz stellte Jesus mit dieser Frage auf die Probe: „Meister, welches
ist das wichtigste Gebot im Gesetz von Mose?" Jesus antwortete: „ ,Du
sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, von ganzem Herzen, mit ganzer
Seele und mit all deinen Gedanken!’ Das ist das erste und wichtigste
Gebot. Ein weiteres ist genauso wichtig: ,Liebe deinen Nächsten wie
dich selbst.’ Alle anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten
gründen sich auf diese beiden Gebote." Deshalb glauben wir, dass das
Handeln eines Christen von uneigennütziger, opferbereiter Liebe
bestimmt sein sollte – der Liebe Gottes für unseren Nächsten.
Gottes Gesetz der Liebe ist die äußerste Erfüllung des Gesetzes der
Bibel, einschließlich der Zehn Gebote, da es die Absicht dieser Gesetze
erfüllt. Denn das ganze Gesetz lässt sich in dem einen Wort
zusammenfassen: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Galater5:14).
Aus diesem Grund glauben wir: Christen sind durch die Errettung durch
Jesus und Sein Gesetz der Liebe vom mosaischen Gesetz im Alten
Testament befreit und es ist für sie nicht länger erforderlich, es zu
befolgen. Stattdessen sind sie einem höheren Gesetz verpflichtet – dem
Gesetz der Liebe Christi, das all ihre Beziehungen mit anderen
bestimmen sollte.
Römer 13:8–10; Jakobus 2:8; Galater 2:16, 3:23–25;
Johannes 13:34; Römer 10:4; Matthäus 5:38–46
19.
Jüngerschaft:
Christliche Jüngerschaft wird von der Verpflichtung charakterisiert,
den Lehren Jesus zu glauben und ihnen zu folgen.
„Wenn ihr euch nach meinen Worten richtet, seid ihr wirklich meine
Jünger“ (Johannes 8:31). Wir glauben, dass Jesus auch heute noch die
Gläubigen auffordert, Ihm zu folgen und gemäß Seiner Lehren zu leben.
Sein Aufruf zum Dienen uns gegenüber ist im Wesentlichen der gleiche
Appell, den Er an die Fischer am Ufer von Galiläa vor langer Zeit
gerichtet hat: „Kommt mit und folgt mir nach. Ich will euch zeigen, wie
man Menschen fischt!" (Matthäus 4:19)
Die Evangelien stellen das Leben Jesus und das Seiner engsten Jünger
als Beispiel dar, die sich ihren Dienst für Gott zur Lebensaufgabe
gemacht haben. Wir glauben, dass Gott die Menschen heute immer noch zu
einem Leben ruft, das sich dem Dienst für Ihn verschrieben hat. Die Art
und das Ausmaß, wie sie ihre Zeit und Energie Christus widmen, ist eine
Angelegenheit des persönlichen Glaubens und der persönlichen
Überzeugung.
Lukas 9:23–24; Johannes 8:31–32, 15:16, 12:26;
Markus 8:34–38
20. Die
Schlüssel des Himmelreiches:
Wir
glauben, dass die geistigen Gaben, die Jesus Seinen ersten Jüngern gab,
auch Seinen heutigen Nachfolgern zur Verfügung stehen. Da Jesus sagte:
„Ich werde dir die Schlüssel zum Himmelreich geben. Was du auf der Erde
bindest, wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf der Erde
öffnest, wird auch im Himmel offen sein“ (Matthäus 16:19) glauben wir,
dass Er buchstäblich die geistigen Schlüssel des Himmelreiches Seinen
Nachfolgern vererbte, die wiederum größeren Zugang zu Seiner Macht
repräsentieren. Gläubige können sich im Gebet auf die Schlüssel des
Himmelreichs berufen, und so, gemäß Seines Willens, Gottes Einsatz
auslösen, damit Er in einer gegebenen Situation einschreitet.
Matthäus 18:18; Lukas 10:19; Offenbarung 1:18
21. Familien:
Wir
glauben, dass Gott die Einheit der Familie als Grundstein der
Gesellschaft geschaffen hat. Er bestimmte Familien dazu, ihr Leben
miteinander zu verbringen, einander zu unterstützen und zu helfen.
Familien sind wichtig, um Kinder aufzuziehen und zu versorgen.
Kinder sind ein Geschenk des Herrn, mit denen Er uns segnet und die Er
uns anvertraut, „Kinder sind eine Gabe des Herrn, und Leibesfrucht ist
ein Geschenk“ (Psalm 127:3). Wir glauben, dass es die Verantwortung
christlicher Eltern ist, sich liebevoll um ihre Kinder zu kümmern,
ihnen göttliche Prinzipien und Wertvorstellungen zu vermitteln und
Respekt und Liebe für Gott und andere (Epheser 6:4).
Wir glauben, dass Gott den Bund der Ehe zwischen Mann und Frau
geschaffen hat und dass die Ehe die ideale Beziehung ist, um stabile
Familien zu formen. Gläubige, die heiraten, treten vor Gott in einen
Bund, in dem sie sich dazu verpflichten, sich gegenseitig zu lieben und
füreinander und für ihre Kinder verantwortlich zu sein (Matthäus
19:4-6).
Psalm 68:6; Epheser 6:1–4; 1. Mose 2:18,21–24;
Epheser 5:25–31; Psalm 127:3–5; Matthäus 19:13–14; Sprüche 22:6; 5.Mose
6:5–7
22. Die
Unantastbarkeit des menschlichen Lebens:
Wir
glauben, dass das Leben des Menschen heilig ist, und dass jeder
Mensch das gottgegebene Recht hat, mit Respekt als ein Wesen behandelt
zu werden, dass als Ebenbild Gottes geschaffen wurde. Unsere Pflicht
als Christen ist es, unseren Nächsten wie uns selbst zu behandeln,
ungeachtet seiner Rasse, seines Geschlechts, seines Glaubens, seiner
Nationalität oder seines sozialen Status. Wir setzen uns jeder Form der
Diskriminierung entgegen, jedem Vorurteil; und Gewalttätigkeit lässt
sich nicht mit Gottes Plan vereinbaren.
Wir glauben, dass das Leben von der Empfängnis bis zum Tod ein
kostbares Geschenk Gottes ist, das respektiert und gepflegt werden
muss. Da Gott der alleinige Schöpfer des Lebens ist, glauben wir, dass
der Zeitpunkt des Todes des menschlichen Lebens ebenfalls in Seinen
Händen belassen werden sollte (Psalm 31:15).
Mose 1:27, 2:7; Psalm 139:14–16; Galater 6:10; Römer
2:11; 1. Korinther 16:14
23. Unsere
Verantwortung als Staatsbürger:
Wir
betrachten es als die Pflicht der Gläubigen in jeder Hinsicht im
Einklang mit christlichen Werten gute Bürger zu sein, sich ehrlich und
rechtschaffen zu verhalten und zum Gemeinwohl beizutragen. Wir halten
uns an die biblische Lehre: „Gehorche der Regierung, unter der du
lebst“(Römer 13:1). Jedoch in Fällen, in denen die Gesetze oder
Verordnungen den Glauben oder das Recht des Gläubigen missachten,
seinen Glauben zu praktizieren, meinen wir, dass er sich von seinem
Gewissen leiten lassen sollte (Apostelgeschichte 5:27-29).
Römer 12:18, 13:1–7; 1. Petrus 2:17; Matthäus22:20–21;
Apostelgeschichte 4:19–20
24. Sexualität:
Wir
glauben, dass Gott die menschliche Sexualität geschaffen und gewollt
hat. Wir betrachten sie als natürlichen Bestandteil des Lebens. In der
Bibel steht, dass Gott dem ersten Mann und der ersten Frau gesagt hat
„Seid fruchtbar und vermehrt euch“. „Danach betrachtete Gott alles, was
er geschaffen hatte. Und er sah, dass es sehr gut war“ (1.Mose 1:31).
Es ist unsere Überzeugung, dass heterosexuelle Beziehungen - wenn sie
so praktiziert werden, wie Gott sie bestimmt und vorgesehen hat
zwischen Erwachsenen, die miteinander darin eingewilligt haben – ein
reines und natürliches Wunder der Schöpfung Gottes sind.
Mose 1:26–28, 2:18–25; Titus 1:15; Römer 13:10;
Galater 5:22–23
25. Das zweite
Kommen Christi:
Wir
glauben, dass die Schriftstellen sich erfüllen werden, die die Zukunft
der Welt vorhersagen, so wie sich viele andere biblische Vorhersagen
über die Zeit hinweg erfüllt haben. Es ist unser Glaube, dass wir jetzt
in der Zeit leben, die in der Bibel als die „Letzten Tage“ bekannt
sind, die sich auf die Zeit beziehen, die der Rückkehr Jesu Christi
vorausgeht (Timotheus 3:1). Seine Rückkehr auf die Erde wird ein neues
Millennium des Friedens einläuten, Kriege und Gewalt werden aufhören,
und es wird Gerechtigkeit und Gleichheit für alle Menschen geben.
Daniel 12:4; Matthäus 24:29–31; Offenbarung 11:15;
Daniel 2:44; Jesaja 11:9