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Die grundlegenden Glaubensanschauungen und Lehren des Zusammenschlusses unabhängiger Missionarsgemeinschaften, allgemein Die Familie genannt

Inhalt

1.   Das Wort Gottes
2.   Gott
3.   Die Schöpfung
4.   Errettung aus Gnade
5.   Jesus Christus
7.   Der Heilige Geist
8.   Das Leben nach dem Tod
9.   Engel und verstorbene Gläubige
10. Geistiger Krieg
11. Kommunikation mit Gott
12. Göttliches Eingreifen

13. Die Gemeinschaft des Glaubens
14. Das Abendmahl
15. Die Braut Christi
16. Der große Auftrag

17. Ein lebendiges Beispiel
18. Gottes Gesetz der Liebe
19. Jüngerschaft
20. Die Schlüssel des Himmelreiches
21. Familien
22. Unantastbarkeit des Lebens
23. Verantwortung als Staatsbürger
24. Sexualität
25. Das zweite Kommen Christi

1. Das Wort Gottes:

Gottes Wort ist der Eckstein unserer Überzeugungen und unseres Handelns. Wir glauben, dass die Bibel das Wort Gottes ist, geschrieben von gläubigen Menschen, die vom Heiligen Geist inspiriert waren. Ihre zeitlosen Grundsätze sind die Basis unseres Glaubens, und Seine Wahrheit ist die Basis der Botschaften, die wir mit anderen teilen.

Wir glauben, dass Gott ein lebendiger Gott ist, der weiterhin zu Seinem Volk spricht und Seine Botschaft durch neue Offenbarungen, Prophezeiungen, geistige Direktiven und Ratschläge vermittelt.

Gottes Wort erklärt Seinen Plan für die Menschheit. Es lehrt, wie man in Harmonie mit Gott und anderen lebt. Es lenkt unser Handeln und die Entscheidungen, die wir treffen und ist unabdingbar für unser geistiges Starkwerden und Wachsen.

Johannes 1:1; Matthäus 24:35; Johannes 8:31–32; Matthäus 4:4; Römer 10:17, 15:4; Apostelgeschichte 2:17; Amos 3:7; Sprüche 1:23


2. Gott:

Wir glauben an einen Gott, der das allmächtige, allwissende, allgegenwärtige ewige Wesen ist, das das Universum und alles darin erschaffen hat und bewahrt. Die Bibel lehrt, dass Gott Geist ist (Johannes 4:24) und dass Gott Liebe ist (1. Johannes 4:8). Wir glauben, dass Er jeden Menschen mit einer ewigen, nie endenden Liebe liebt und umsorgt, und dass Er danach trachtet, mit jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind eine persönliche Beziehung einzugehen.

Gott besteht ewig in der Dreieinigkeit dreier erkennbarer doch untrennbarer Personen: Gott, der Vater, Jesus, der Sohn und der Heilige Geist.

Jesaja 43:10,11; Johannes 4:24; 14:23, 1.Johannes 4:19, 5:7; 1.Korinther 8:6; Offenbarung 4:11

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3. Die Schöpfung:

Wir glauben, dass Gott das Universum gemäß der biblischen Schöpfungsgeschichte erschuf. Gott formte den ersten Mann und die erste Frau nach Seinem Ebenbild und blies in sie den Atem des Lebens (1. Mose 2:7). So wurden sie durch göttliche Schöpfung und nicht durch zufällige Evolution zu lebendigen Seelen. Gottes sichtbare Schöpfung spricht ein deutliches Zeugnis Seiner unsichtbaren Existenz. (Römer 1:20)

Wir glauben, dass Gott der Menschheit die Verantwortung aufgetragen hat, für die Erde und ihre Bewohner Sorge zu tragen.

1.Mose 1:1,26-27, 2:15; Psalm 8:4-8; 33:6-9; Jeremias 32:17, Hebräer 11:3

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4. Errettung aus Gnade:

Wir glauben, dass Gott den ersten Mann und die erste Frau ohne Sünde geschaffen hat. Er gewährte ihnen die freie Wahl, und sie verfielen der Sünde nach ihrer Entscheidung, Gott nicht zu gehorchen. Nachdem so die Sünde in die Welt gekommen war, sind alle Menschen von Geburt auf Sünder geworden (Römer 5:12-14) und trennten sich dadurch von Gott. Doch Gott versöhnte sich mit den Menschen in Seiner unermesslichen Liebe und Gnade dadurch, dass Er der Welt Seinen einzigen Sohn gegeben hat, „damit jeder, der an Ihn glaubt nicht verloren wird, sondern das ewige Leben hat.“ (Johannes 3:16). Wir glauben deshalb, dass jedem vergeben wird, der durch Jesus Christus Gottes Begnadigung für seine Sünden angenommen hat. Er wird erlöst und für immer im Jenseits in Gottes Gegenwart leben.

Errettung (Erlösung von der Sünde) ist eine Geschenk der Liebe Gottes, Seiner Gnade und Vergebung, und man kann sie nur durch den Glauben an Jesus erhalten. „Nicht aus Werken der Gerechtigkeit, die wir getan haben, sondern durch seine Gnade rettete er uns“ (Titus 3:5). Mit dem Erhalt der Gabe der Errettung, ist der/die Gläubige für immer gerettet; nach dem Tod wird seine/ihre Seele für immer im Himmel leben. „Ich schenke ihnen das ewige Leben, und sie werden niemals umkommen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen können“ (Johannes 10:28). Gläubige bleiben allerdings fehlbare Menschen, die Gottes Vergebung brauchen, aber trotz ihrer Fehler und Sünden werden sie niemals ihre Errettung verlieren.

1.Mose 3:17–19; 1.Korinther 15:21–22; Römer 3:23, 6:23; Epheser 2:7–9; 1. Johannes 1:8; Apostelgeschichte 4:12; 1 Johannes 5:12; Römer 5:8–9, 8:38–39

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5. Jesus Christus:

Gottes Liebe für die Welt war so groß, dass Er Seinen einen und einzigen Sohn gab, Jesus Christus, um der Welt Errettung zu bringen und die Menschheit in Seiner Liebe zu unterrichten. Jesus ist die Manifestation der Liebe Gottes und ertrug den Tod am Kreuz, um die Sünden der Menschen wieder gut zu machen, damit sie sich mit Gott wieder versöhnen können. (Jesaja 53:4-6)

Wir glauben, dass Jesus auf übernatürliche Weise vom Heiligen Geist gezeugt und von der Jungfrau Maria geboren wurde. Er nahm menschliche Form an und lebte das Leben eines Menschen, damit Er ein Mittler zwischen Gott und den Menschen werden könnte. (1. Timotheus 2:5). Drei Tage nach Seinem Tod am Kreuz war Seine Wiederauferstehung und 40 Tage später Seine Himmelfahrt. (Apostelgeschichte 1:3). Wir glauben, dass Er in der Zukunft auf die Welt zurückkommen wird, um Sein Königreich der Liebe und Gerechtigkeit auf Erden zu errichten (Offenbarung 11:15).

1. Timotheus 3:16; Johannes 1:14; Philipper 2:5–11; Hebräer 4:14–15; 2. Korinther 5:21; 1. Petrus 2:24–25; 1 Korinther 5:3–6; Matthäus 28:18; Apostelgeschichte 1:9–11

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6. Errettung aus Gnade:

Wir glauben, dass Gott den ersten Mann und die erste Frau ohne Sünde geschaffen hat. Er gewährte ihnen die freie Wahl, und sie verfielen der Sünde nach ihrer Entscheidung, Gott nicht zu gehorchen. Nachdem so die Sünde in die Welt gekommen war, sind alle Menschen von Geburt auf Sünder geworden (Römer 5:12-14) und trennten sich dadurch von Gott. Doch Gott versöhnte sich mit den Menschen in Seiner unermesslichen Liebe und Gnade dadurch, dass Er der Welt Seinen einzigen Sohn gegeben hat, „damit jeder, der an Ihn glaubt nicht verloren wird, sondern das ewige Leben hat.“ (Johannes 3:16). Wir glauben deshalb, dass jedem vergeben wird, der durch Jesus Christus Gottes Begnadigung für seine Sünden angenommen hat. Er wird erlöst und für immer im Jenseits in Gottes Gegenwart leben.

Errettung (Erlösung von der Sünde) ist eine Geschenk der Liebe Gottes, Seiner Gnade und Vergebung, und man kann sie nur durch den Glauben an Jesus erhalten. „Nicht aus Werken der Gerechtigkeit, die wir getan haben, sondern durch seine Gnade rettete er uns“ (Titus 3:5). Mit dem Erhalt der Gabe der Errettung, ist der/die Gläubige für immer gerettet; nach dem Tod wird seine/ihre Seele für immer im Himmel leben. „Ich schenke ihnen das ewige Leben, und sie werden niemals umkommen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen können“ (Johannes 10:28). Gläubige bleiben allerdings fehlbare Menschen, die Gottes Vergebung brauchen, aber trotz ihrer Fehler und Sünden werden sie niemals ihre Errettung verlieren.

1.Mose 3:17–19; 1.Korinther 15:21–22; Römer 3:23, 6:23; Epheser 2:7–9; 1. Johannes 1:8; Apostelgeschichte 4:12; 1 Johannes 5:12; Römer 5:8–9, 8:38–39

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7. Der Heilige Geist:

Wir glauben, dass der Heilige Geist vom Vater ausgegangen ist; und Er wird »der Welt die Augen auftun über Sünde und Gerechtigkeit und das Gericht«. (Johannes 16:8) Der Heilige Geist ist die Kraft Gottes, durch die Seine Werke ausgeführt werden, durch die Gläubige wiedergeboren, gelehrt, geleitet, inspiriert und für ihre gottgegebene Mission ermächtigt werden, und jeder Gläubige sollte davon erfüllt sein. »Lasst euch vom Geist erfüllen!« (Epheser 5:18) Der Heilige Geist ist auch als »der Tröster« bekannt, der neugeborene Kinder Gottes wie eine Mutter liebt, nährt und tröstet.

Wir glauben, dass die Taufe, oder die vollkommene Füllung mit Seinem Heiligen Geist, eine Taufe der Liebe ist, »denn Gott ist Liebe« (1. Johannes 4:8). Alle Gläubigen können diese Taufe ohne weiteres empfangen, wenn sie einfach Gott darum bitten. Oft erfolgt diese Taufe, wenn andere Gläubige der Schrift gemäß »die Hände auflegen«. Hauptsächlich dient der Heilige Geist dazu, dem Gläubigen die Kraft zu geben, die Gute Botschaft von Jesus Christus an andere weiterzugeben. »Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und ihr werdet Meine Zeugen sein.« (Apostelgeschichte 1:8) Weiterhin dient der Heilige Geist dazu, den Gläubigen in alle Wahrheit zu leiten, ihn zu trösten, ihm alles, was Jesus gesagt hat, ins Gedächtnis zu rufen und ihm beim Beten zu helfen.

Johannes 3:5-8; 14:15-18,26; 15:26; 16:7-11; 7:38, 39; Apostelgeschichte 1:8; Lukas 11:9-13; 4:18; Apostelgeschichte 8:15-17; 19:6; Galater 5:22,23; Johannes 14:16,26; Römer 8:26,27

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8. Das Leben nach dem Tod:

Wir glauben, dass jeder Mensch eine ewige Seele hat. Wenn er stirbt, wird seine Seele in das Jenseits geführt, wo er für sein Verhalten in seinem Leben auf der Erde entsprechend belohnt oder gerichtet wird und seinen entsprechenden Platz im Jenseits zugewiesen bekommt.

Gott hat einen Platz im Himmel vorbereitet von ewiger Schönheit, Friede und Freude für alle, die an Jesus Christus glauben (1.Korinther 2:9) und Sein Geschenk der Errettung annehmen. „Er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein. Er wird alle ihre Tränen abwischen, und es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben" (Offenbarung 21:3-4).

Auch wenn der Eintritt zum Himmel ein Geschenk ist, glauben wir, dass die Belohnung, die Gläubige im Jenseits erhalten werden, von ihrem Handeln auf Erden abhängt und davon, ob sie im Einklang mit Gottes Gesetz der Liebe lebten.

Die Bibel sagt: „Denn er möchte nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht, sondern dass alle Buße tun und zu Ihm umkehren“ (2. Petrus 3:9) und, dass Jesus zu den gefangenen Seelen und den Toten predigte (1.Petrus3:18-20,4:6). Wir glauben, dass Er bemüht bleibt, alle Menschen mit Ihm in Einklang zu bringen (Kolosser 1:20). Wir sind nicht der Meinung, dass alle, die sterben, ohne Jesus Christus als ihren Retter angenommen zu haben, automatisch in die Hölle verdammt werden – ein Ort von Trostlosigkeit und Leid – oder für ewig von Errettung und Erlösung ausgeschlossen bleiben. In Seiner Liebe, so glauben wir, wird Gott auch die weiterhin lieben, die ohne Errettung sterben und Er wird versuchen, sie zur Erkenntnis der Wahrheit zu bringen (1. Timotheus 2:4).

Johannes 14:1–3; 1. Petrus 1:3–5; 2. Korinther 5:1–2; 1. Timotheus 2:4, 4:10; Offenbarung 20:11–13; Römer 5:18,21; 2. Korinther 5:10,18–19; Römer 8:18; Offenbarung 22:12; 1. Korinther 3:13–15

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9. Engel und verstorbene Gläubige:

Engel sind mächtige geistige Wesen, von Gott erschaffen und dazu bestimmt, über die Menschheit zu wachen. Es gibt viele Beispiele ihres Eingreifens in der Bibel, um zu schützen, zu helfen und Botschaften an Gottes Volk zu verkünden, und wir glauben, dass sie heute in dieser Eigenschaft immer noch tätig sind.

Wir glauben, dass zusätzlich zu den Engeln, Gott auch die Seelen von verschiedenen verstorbenen Gläubigen bemächtigt hat, Seinem Volk zu dienen und Botschaften zu bringen. Ein Beispiel davon findet sich in dem biblischen Bericht, in dem die dahin geschiedenen Propheten, Moses und Elia, erscheinen und mit Jesus beratschlagen (Lukas 9:28–31). Paulus bezieht sich auf die verstorbenen Gläubigen als „eine große Wolke von Zeugen“, die über die auf der Erde wachen (Hebräer 12:1).

Psalm 34:7, 91:11–12; 2. Könige 6:15–17; Apostelgeschichte 12:7–11; Matthäus 1:20–24; Lukas 2:9–15; Offenbarung 19:10; Hebräer 12:22–23

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10. Geistiger Krieg:

Wir glauben, dass es eine geistige Ebene gibt, unsichtbar für die gegenständliche Welt, die von Gott und Seinen Engeln und Geistern bewohnt wird, aber auch von Satan (dem Teufel), dem Feind aller Gerechtigkeit.

Wir glauben, dass zwischen Gut und Böse, zwischen Gott und Seinen guten Kräften und Satan und seinen schlechten Kräften ein erbitterter Krieg ausgefochten wird, in dem jeder versucht, die Seelen und Herzen der Menschheit und den Lauf der Geschichte zu beeinflussen.

Wir glauben daran, dass Christen im geistigen Kampf eine Rolle spielen können, in der Art, wie sie Entscheidungen treffen und handeln, um die Belange von Gottes Königreich weiterzubringen. Andere wiederum fördern die Belange der Kräfte des Bösen, um Glaube und Gutes zu unterdrücken (Epheser 6:12).

Die Bibel sagt voraus, dass Satan und seine Kräfte zum guten Schluss vernichtet werden und Gottes Plan für die Menschheit triumphieren wird (Offenbarung 20:1–3,10). Jesu Königreich wird letztendlich auf Erden errichtet werden und „die ganze Erde ist jetzt zum Reich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird in alle Ewigkeit herrschen" (Offenbarung 11:15).

Apostelgeschichte 26:18; 1. Petrus 5:8; Offenbarung 12:7–9; 1. Johannes 3:8; 2. Korinther 10:3–5; Epheser 6:11–12

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11. Kommunikation mit Gott:

Wir glauben, dass Gebet die lebensnotwendige Kommunikation zwischen jedem Kind Gottes und seinem Himmlischen Vater ist. Es ist keinesfalls ein bloßes religiöses Ritual oder lediglich eine Geistesübung. Durch Gebet genießen wir herzliche, intime, persönliche Kommunikation mit dem Herrn und erklären unsere Liebe für Gott, unsere Abhängigkeit von Ihm, unsere Hingabe an Ihn und unser Verlangen, mit Ihm zusammen an der Erfüllung Seines Plans zu arbeiten. Alle Mitglieder unserer Gemeinschaft werden dazu angehalten, sich täglich private Zeit für persönliches Gebet zu nehmen und auch zusammen mit den anderen Mitgliedern ihrer Glaubensgemeinschaft zu beten. Gott verheißt in Seinem Wort, dass Er Gebet erhört und diejenigen segnet, die Ihn von Herzen suchen; und daher »soll man allezeit beten«. (Lukas 18:1) (Siehe auch Jeremia 33:3; 1. Thessalonicher 5:17; Hebräer 11:6; Jakobus 5:16; 1. Samuel 12:23; 1. Chronik 16:11; Epheser 6:18.)

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12. Göttliches Eingreifen:

Die Bibel verzeichnet viele Ereignisse übernatürlicher, höherer Gewalt, die jeder Erklärung entbehren. Wir glauben, dass Gott im Laufe der Geschichte in unsere normale Welt eingegriffen hat, um übernatürlich die Umstände und Bedingungen zu ändern. Auch heute handelt Er noch so, um Seine Liebe und Macht zu beweisen.

Als Jesus auf der Welt war, drückte Er Seine Liebe den Menschen gegenüber nicht nur darin aus, dass Er sie geistig und seelisch heilte, sondern Er wirkte auch Wunder, um den Hungrigen Essen zu geben und die erkrankten oder verkrüppelten Körper der Menschen zu heilen. „Jesus Christus, ist derselbe Heute, Gestern und für immer“ (Hebräer 13:8) und deswegen glauben wir, dass Er heute immer noch Wunder wirkt.

Matthäus 4:23–24, 10:1; Markus 16:17–18; Matthäus 8:16–17; Lukas 7:12–16; 1. Korinther 12:7–10; Johannes 14:12

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13. Die Gemeinschaft des Glaubens:

Wir glauben, dass die Kirche eine geistige Körperschaft ist, die aus all denen besteht, die an Jesus Christus glauben. Die Gemeinschaft der Christen wird nicht von sichtbaren Gebäuden, Konfessionen oder Einrichtungen bestimmt, sondern ist vielmehr eine Gemeinschaft des Glaubens, verbunden im Geist und in der Liebe. „Gott ist Geist und diejenigen, die ihn anbeten müssen Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten“ (Johannes 4:24).

Wir glauben, dass im Neuen Testament die Beschreibung der engen Gemeinschaft der Urkirche, ihrer gemeinsamen Anstrengungen und ihrer geistigen Einheit nicht nur als geschichtlicher Bericht anzusehen ist, sondern als ein Modell für nachfolgende Generationen von Gläubigen.

Mitglieder von TFI sind Teil einer weltweiten Gemeinschaft des Glaubens und betrachten sich selbst als Brüder und Schwestern im Geist, verbunden im Glauben und im Ziel. Wir glauben daran, dass genauso wie Jesus Sein Leben für uns gelassen hat, „sollen auch wir unser Leben für unsere Brüder einsetzen.“ (1. Johannes 3:16) und in der Freiheit, einander in Liebe dienen. (Galater 5:13) Als Christen sollten wir harmonisch mit anderen zusammenarbeiten, um Gottes Liebe mit der Welt zu teilen und die Lebensqualität der Menschheit zu steigern.

1 Petrus 2:5; Epheser 2:19–22; 1 Korinther 12:12–14; Apostelgeschichte 2:46; 1 Johannes 1:7; Psalm 133:1; 1 Petrus 4:8; Johannes 15:13

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14. Das Abendmahl:

Das Abendmahl, auch Kommunion genannt, ist eine einfache Feier. Jesus bat Seine Nachfolger, sie im Gedenken an Sein Opfer für die Menschheit abzuhalten.

(1.Korinther 11:25). Gläubige haben Teil am Brot, das gebrochen wird, um zu zeigen, wie der Körper Jesu gebrochen worden war, um unsere Körper zu heilen. Der Wein zeigt Sein Blut, das für die Vergebung unserer Sünden vergossen worden war. Wir glauben, dass durch das Leiden Christi und Seinen Tod am Kreuz, Gott Vorkehrungen getroffen hat, nicht nur um die Seelen der ganzen Menschheit zu retten, sondern auch, um unsere körperlichen Gebrechen zu heilen.

Matthäus 26:26–28; Lukas 22:17–20; Johannes 6:51; 1.Korinther 11:23–26; Jesaja 53:5


15. Die Braut Christi:

Die Beziehung zwischen Gott und Seinem Volk – Christus und Seiner Kirche – wird in der Bibel gleichgesetzt mit der eines Bräutigams und seiner Braut. Die Bibel sagt uns, „dein Schöpfer ist dein Ehemann. Sein Name ist Herr, der Allmächtige!“ (Jesaja 54:5) und Paulus spricht davon: „als … Braut habe ich euch dem einen Bräutigam, Christus, versprochen“ (2Kor 11:2).

Wir glauben, dass die Metapher der Ehe, wie sie in der Bibel benutzt wird, um die intime Beziehung zwischen Jesus und Seiner Kirche zu beschreiben, die leidenschaftliche Vereinigung von Herz, Verstand und Seele wiedergibt, die Jesus mit jedem Seiner Nachfolger anstrebt.

Hosea 2:19–20; Jesaja 61:10, 62:5; Epheser 5:25; Offenbarung 19:7–9


16. Der große Auftrag:

Christen sind von Christus beauftragt, die Gute Nachricht Seiner Liebe und Errettung anderen zu vermitteln (Mark 16:15). Gottes Liebe und Errettung durch Jesus sind ein Geschenk für die ganze Menschheit und dafür bestimmt, freizügig an andere abgegeben zu werden. Wir glauben, dass Christen alle Schichten der Gesellschaft mit Gottes Botschaft erreichen sollten, in einer Art, die mit christlichen Werten harmonisiert.

Jesus hat Seinen Nachfolgern darin ein Beispiel gegeben, dass Er nicht nur geistige Wahrheiten lehrte, sondern sich auch Menschen zuwandte, die in Not waren, einschließlich der Armen und Benachteiligten Seiner Zeit. Wir glauben, dass Christen ebenfalls danach trachten sollten, die zu trösten, die in Not sind, ihnen zu helfen und für sie da zu sein.

Matthäus 28:19–20; 2 Timotheus 4:2; Daniel 12:3; Apostelgeschichte 26:18; Matthäus 5:14,16; Lukas 9:1–2; Matthäus 10:8; Sprüche 3:27, 19:17; 1 Korinther 16:14

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17. Ein lebendiges Beispiel:

Wir glauben, dass das Leben eines Christen ein lebendiges Beispiel der Liebe Gottes in Wort und Tat sein sollte. Unser Leben sollte die geistigen Tugenden widerspiegeln, die in der Bibel aufgezählt werden: Liebe, Freude, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstkontrolle. (Galater 5:22-23)

Wir halten uns an die Anweisung der Schrift, weder „die Welt noch das was von der Welt ist zu lieben” (1. Johannes 2:15). Wir verstehen das so, dass der Gläubige versuchen sollte, alle Bestreben der säkularen Gesellschaft zu vermeiden, die sich nicht mit den Lehren von Christus vereinbaren lassen, genauso wenig wie mit Haltungen und Werten einherzugehen, die Gottes Lehren entgegengesetzt sind.

Auch wenn wir des festen Glaubens sind, dass Errettung für ewig ist und nicht verloren gehen kann, ungeachtet dessen, was eine Person macht, so kann doch unser Handeln, wenn es nicht im Einklang mit Jesu Gebot ist, Gott und andere zu lieben, dazu führen, dass wir uns von Ihm entfernen. Wir glauben daran, in Jesus Fußstapfen zu folgen, gemäß der Richtlinien Seines Wortes zu leben und persönliche Schwächen und Sünden zu überwinden, die in unserer Beziehung mit Ihm und anderen störend wirken würden.

Da unser Körper dem Herrn gehört und der Tempel ist, in dem der Heilige Geist wohnt, glauben wir, dass Christen auch danach streben sollten, einen gesunden Lebensstil zu führen.(1.Korinther 6:19-20)

1. Johannes 2:5–6; Jakobus 2:26; 1. Johannes 2:15–17; Römer 12:1–2; Sprüche 16:6; Jakobus 3:17


18. Gottes Gesetz der Liebe:

Wir glauben, dass Gottes Gesetz der Liebe, wie es in Matthäus 22:35-40 erklärt wird, jeden Aspekt des Lebens eines Christen und seiner Beziehungen mit anderen bestimmen sollte. Ein Experte im mosaischen Gesetz stellte Jesus mit dieser Frage auf die Probe: „Meister, welches ist das wichtigste Gebot im Gesetz von Mose?" Jesus antwortete: „ ,Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken!’ Das ist das erste und wichtigste Gebot. Ein weiteres ist genauso wichtig: ,Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.’ Alle anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten gründen sich auf diese beiden Gebote." Deshalb glauben wir, dass das Handeln eines Christen von uneigennütziger, opferbereiter Liebe bestimmt sein sollte – der Liebe Gottes für unseren Nächsten.

Gottes Gesetz der Liebe ist die äußerste Erfüllung des Gesetzes der Bibel, einschließlich der Zehn Gebote, da es die Absicht dieser Gesetze erfüllt. Denn das ganze Gesetz lässt sich in dem einen Wort zusammenfassen: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Galater5:14). Aus diesem Grund glauben wir: Christen sind durch die Errettung durch Jesus und Sein Gesetz der Liebe vom mosaischen Gesetz im Alten Testament befreit und es ist für sie nicht länger erforderlich, es zu befolgen. Stattdessen sind sie einem höheren Gesetz verpflichtet – dem Gesetz der Liebe Christi, das all ihre Beziehungen mit anderen bestimmen sollte.

Römer 13:8–10; Jakobus 2:8; Galater 2:16, 3:23–25; Johannes 13:34; Römer 10:4; Matthäus 5:38–46


19. Jüngerschaft:

Christliche Jüngerschaft wird von der Verpflichtung charakterisiert, den Lehren Jesus zu glauben und ihnen zu folgen.

„Wenn ihr euch nach meinen Worten richtet, seid ihr wirklich meine Jünger“ (Johannes 8:31). Wir glauben, dass Jesus auch heute noch die Gläubigen auffordert, Ihm zu folgen und gemäß Seiner Lehren zu leben. Sein Aufruf zum Dienen uns gegenüber ist im Wesentlichen der gleiche Appell, den Er an die Fischer am Ufer von Galiläa vor langer Zeit gerichtet hat: „Kommt mit und folgt mir nach. Ich will euch zeigen, wie man Menschen fischt!" (Matthäus 4:19)

Die Evangelien stellen das Leben Jesus und das Seiner engsten Jünger als Beispiel dar, die sich ihren Dienst für Gott zur Lebensaufgabe gemacht haben. Wir glauben, dass Gott die Menschen heute immer noch zu einem Leben ruft, das sich dem Dienst für Ihn verschrieben hat. Die Art und das Ausmaß, wie sie ihre Zeit und Energie Christus widmen, ist eine Angelegenheit des persönlichen Glaubens und der persönlichen Überzeugung.

Lukas 9:23–24; Johannes 8:31–32, 15:16, 12:26; Markus 8:34–38


20. Die Schlüssel des Himmelreiches:

Wir glauben, dass die geistigen Gaben, die Jesus Seinen ersten Jüngern gab, auch Seinen heutigen Nachfolgern zur Verfügung stehen. Da Jesus sagte: „Ich werde dir die Schlüssel zum Himmelreich geben. Was du auf der Erde bindest, wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf der Erde öffnest, wird auch im Himmel offen sein“ (Matthäus 16:19) glauben wir, dass Er buchstäblich die geistigen Schlüssel des Himmelreiches Seinen Nachfolgern vererbte, die wiederum größeren Zugang zu Seiner Macht repräsentieren. Gläubige können sich im Gebet auf die Schlüssel des Himmelreichs berufen, und so, gemäß Seines Willens, Gottes Einsatz auslösen, damit Er in einer gegebenen Situation einschreitet.

Matthäus 18:18; Lukas 10:19; Offenbarung 1:18


21. Familien:

Wir glauben, dass Gott die Einheit der Familie als Grundstein der Gesellschaft geschaffen hat. Er bestimmte Familien dazu, ihr Leben miteinander zu verbringen, einander zu unterstützen und zu helfen. Familien sind wichtig, um Kinder aufzuziehen und zu versorgen.

Kinder sind ein Geschenk des Herrn, mit denen Er uns segnet und die Er uns anvertraut, „Kinder sind eine Gabe des Herrn, und Leibesfrucht ist ein Geschenk“ (Psalm 127:3). Wir glauben, dass es die Verantwortung christlicher Eltern ist, sich liebevoll um ihre Kinder zu kümmern, ihnen göttliche Prinzipien und Wertvorstellungen zu vermitteln und Respekt und Liebe für Gott und andere (Epheser 6:4).

Wir glauben, dass Gott den Bund der Ehe zwischen Mann und Frau geschaffen hat und dass die Ehe die ideale Beziehung ist, um stabile Familien zu formen. Gläubige, die heiraten, treten vor Gott in einen Bund, in dem sie sich dazu verpflichten, sich gegenseitig zu lieben und füreinander und für ihre Kinder verantwortlich zu sein (Matthäus 19:4-6).

Psalm 68:6; Epheser 6:1–4; 1. Mose 2:18,21–24; Epheser 5:25–31; Psalm 127:3–5; Matthäus 19:13–14; Sprüche 22:6; 5.Mose 6:5–7


22. Die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens:

Wir glauben, dass das Leben des Menschen heilig ist, und dass jeder Mensch das gottgegebene Recht hat, mit Respekt als ein Wesen behandelt zu werden, dass als Ebenbild Gottes geschaffen wurde. Unsere Pflicht als Christen ist es, unseren Nächsten wie uns selbst zu behandeln, ungeachtet seiner Rasse, seines Geschlechts, seines Glaubens, seiner Nationalität oder seines sozialen Status. Wir setzen uns jeder Form der Diskriminierung entgegen, jedem Vorurteil; und Gewalttätigkeit lässt sich nicht mit Gottes Plan vereinbaren.

Wir glauben, dass das Leben von der Empfängnis bis zum Tod ein kostbares Geschenk Gottes ist, das respektiert und gepflegt werden muss. Da Gott der alleinige Schöpfer des Lebens ist, glauben wir, dass der Zeitpunkt des Todes des menschlichen Lebens ebenfalls in Seinen Händen belassen werden sollte (Psalm 31:15).

Mose 1:27, 2:7; Psalm 139:14–16; Galater 6:10; Römer 2:11; 1. Korinther 16:14


23. Unsere Verantwortung als Staatsbürger:

Wir betrachten es als die Pflicht der Gläubigen in jeder Hinsicht im Einklang mit christlichen Werten gute Bürger zu sein, sich ehrlich und rechtschaffen zu verhalten und zum Gemeinwohl beizutragen. Wir halten uns an die biblische Lehre: „Gehorche der Regierung, unter der du lebst“(Römer 13:1). Jedoch in Fällen, in denen die Gesetze oder Verordnungen den Glauben oder das Recht des Gläubigen missachten, seinen Glauben zu praktizieren, meinen wir, dass er sich von seinem Gewissen leiten lassen sollte (Apostelgeschichte 5:27-29).

Römer 12:18, 13:1–7; 1. Petrus 2:17; Matthäus22:20–21; Apostelgeschichte 4:19–20


24. Sexualität:

Wir glauben, dass Gott die menschliche Sexualität geschaffen und gewollt hat. Wir betrachten sie als natürlichen Bestandteil des Lebens. In der Bibel steht, dass Gott dem ersten Mann und der ersten Frau gesagt hat „Seid fruchtbar und vermehrt euch“. „Danach betrachtete Gott alles, was er geschaffen hatte. Und er sah, dass es sehr gut war“ (1.Mose 1:31).

Es ist unsere Überzeugung, dass heterosexuelle Beziehungen - wenn sie so praktiziert werden, wie Gott sie bestimmt und vorgesehen hat zwischen Erwachsenen, die miteinander darin eingewilligt haben – ein reines und natürliches Wunder der Schöpfung Gottes sind.

Mose 1:26–28, 2:18–25; Titus 1:15; Römer 13:10; Galater 5:22–23


25. Das zweite Kommen Christi:

Wir glauben, dass die Schriftstellen sich erfüllen werden, die die Zukunft der Welt vorhersagen, so wie sich viele andere biblische Vorhersagen über die Zeit hinweg erfüllt haben. Es ist unser Glaube, dass wir jetzt in der Zeit leben, die in der Bibel als die „Letzten Tage“ bekannt sind, die sich auf die Zeit beziehen, die der Rückkehr Jesu Christi vorausgeht (Timotheus 3:1). Seine Rückkehr auf die Erde wird ein neues Millennium des Friedens einläuten, Kriege und Gewalt werden aufhören, und es wird Gerechtigkeit und Gleichheit für alle Menschen geben.

Daniel 12:4; Matthäus 24:29–31; Offenbarung 11:15; Daniel 2:44; Jesaja 11:9