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FÜNF TIPPS, WIE MAN NERVEN SPART

Von Andrew Mateyak

Mir gingen jeden Morgen nach dem Wachwerden tausend Sachen durch den Kopf, die ich unbedingt bis zum Abend erledigen musste. Bis vor kurzem hatte ich mich Selbst immer bis ans Ende meiner körperlichen und seelischen Grenzen getrieben, konnte dennoch selten all meine Pläne realisieren, was mich regelmäßig stresste und frustrierte. Meine Lösung? Ich machte mir eine Liste von fünf Anhaltspunkten, die mir dabei helfen sollten, mehr erledigen zu können und das ohne Stressfaktor. Und ob du's glaubst oder nicht, in keinem der Punkte erlege ich mir den Zwang auf, entweder »mehr« oder »schneller« arbeiten zu müssen.
Bete für Lösungen. Wenn wir Gott im Gebet um seine versprochene Hilfe bitten, werden himmlische Kräfte freigesetzt, die zu unseren Gunsten die Hebel in Bewegung setzen. Wenn ich also gestresst bin, mach ich eine Pause und bitte Gott, die Situation die mich unter Druck setzt, für mich auszuarbeiten. Dies geht dem Problem auf den Grund und behandelt nicht nur das Symptom, in diesem Fall den Stress.
Loslassen und den Geist beruhigen. Natürlich werden nicht alle Gebete im Nu beantwortet, also bitte ich Gott, meinen Geist zu beruhigen, damit ich imstande bin, das Ergebnis in seine Hände zu legen. Ich verbringe einige Minuten damit, im Gebet an Gott zu denken und ihm meine Sorgen und Gedanken zu übergeben. Jesus sagte: »Kommet her zu mir alle die ihr mühselig und beladen seid und ich will euch erquicken.« (Matthäus 11:2829)
Planen und organisieren. Die Bibel gibt uns folgenden Rat »Nur soll alles anständig und geordnet zugehen« (1. Korinther 14:40) Wenn ich den Abend vorher einen Angriffsplan für den nächsten Arbeitstag formuliert habe, eliminiert das aus eigener Erfahrung sogar an den hektischsten Tagen substantiell den Stressfaktor. Ich liste also alles auf, was getan werden muss und setze Prioritäten. Danach kürze ich die Liste, bis nur das Nötigste und Machbare übrigbleibt. Dann lege ich die Reihenfolge fest, einschließlich eventueller Reiserouten und Zeitspannen. Etwas Extrazeit wird mit einkalkuliert, um Raum für Unerwartetes zu lassen. Wenn immer noch nicht alles so richtig passt, wird die Liste noch mehr gekürzt. Einen guten Plan zu haben, gibt mir innere Ruhe.
Pausen einplanen. Freunde von mir, die in Büros, Banken, Schulen und anderen hektischen Arbeitsplätzen tätig sind, protestieren: »Unmöglich! Für Pausen hab ich absolut keine Zeit.« Aus eigener Erfahrung muss eine Pause keine 30 Minuten oder eine ganze Stunde dauern, um wirkungsvoll zu sein. Fünf Minuten oder sogar weniger kann schon reichen. Ich trinke ein Glas Wasser, gehe an die frische Luft und nehme einen tiefen Atemzug. Wenn das nicht möglich ist, schaue ich aus dem Fenster, oder lehn mich zurück und schließ die Augen. Sich körperlich zu entspannen beruhigt den Geist. So sind die nächsten ein oder zwei Stunden gleich viel effektiver, und es wird einem auffallen, dass diese fünf Extraminuten eine gute Investition waren.
Positiv bleiben. Egal wie sorgfältig ich auch meinen Tag plane, gibt es Zeiten, in denen so einiges schief läuft oder Unerwartetes passiert. Um nicht in Panik zu geraten und gleich in die Luft zu gehen, bemühe ich mich auf das Gute und Positive und auf mögliche Lösungen zu konzentrieren und nicht auf die Probleme.
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Nun, das waren sie meine fünf Tipps, wie man Nerven zu spart und man muss kein Genie sein, um sie zu befolgen. Etwas Selbstdisziplin und Übung ist eigentlich alles, was man dafür braucht .
Andrew Mateyak ist Mitglied der Family International in den Philippinen

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