Sharon und ich begegneten eines Tages Yvonne. Nach einem kurzen Gespräch fragte Sharon sie, ob sie Jesus annehmen möchte. Sie willigte ein, doch als sie halbwegs Jesus in ihr Herz gebeten hatte, rannte sie, am Rande der Tränen und unter vehementen Entschuldigungen, plötzlich weg. »Jesus wird mir meine Sünden niemals vergeben können!« rief sie uns zurück.
Ich lief ihr nach und sagte nachdrücklich: »Doch bestimmt, er möchte es sogar!«
Sie widersprach, dass er nicht daran denken würde und brach in Tränen aus. Auch mir kamen wegen ihrem offensichtlichen Seelenschmerz die Tränen und für einige Momente gab es ein Hin und Her sie beharrte auf ihren Standpunkt und ich bestand auf das Gegenteil bis sie schließlich erklärte, dass sie eine Abtreibung gehabt hatte.
Ich zitierte einige Verheißungen der Bibel, die klar ausdrückten, dass sie einfach nur um Vergebung bitten und dann Gottes Vergebung akzeptieren brauche. Wir redeten noch eine ganze Weile miteinander und zu guter Letzt beteten wir zusammen für ihre Vergebung. Sie trug diese Last schon viele Jahre mit sich herum, aber Jesus erlöste sie in dem Moment davon, in dem sie ihn darum bat!
Debby Blettner, Australien
Einer unserer Freunde stellte uns seinen Bruder Markus vor und wir kamen bald auf Gottes Liebe und Jesu Vergebung zu sprechen.
»Ich gehör’ zum Typen von der anderen Seite!« erwiderte Markus und meinte den Teufel.
Und es sah wirklich so aus, als ob das der Fall wäre zumindest im Moment. Es fiel ihm schwer zu reden oder sich zu konzentrieren und er stand wahrscheinlich unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol. Ganz abgesehen davon war es offensichtlich, wie unglücklich er war und wie sehr er Gottes Liebe brauchte. Wir waren uns sicher, wenn er nur mit uns beten würde, Jesus als seinen Retter anzunehmen, wäre das der erste Schritt für ihn, Gottes Lösungen in seinem Leben zu finden.
»Ich kann mich unmöglich ändern«, entgegnete Markus jedes Mal, als wir ihm sagten, wie sehr Jesus ihn liebte. »Ich bin viel zu schlecht!«
Mehrere Freunde von ihm standen um uns herum und stimmten ihm ohne weiteres zu. »Der ist doch viel zu kaputt«, sagten sie. »Er braucht echt Hilfe, aber der wird sich nie ändern.«
Markus sagte, er bräuchte etwas frische Luft und wir begleiteten ihn nach draußen. Einmal weg von seinen Freunden, versicherten wir ihm noch einmal, dass Jesus ihn persönlich lieb hat, ganz egal, was er alles angestellt hat. Seine Augen füllten sich mit Tränen und er sagte, er wolle Jesus in sein Herz aufnehmen.
Er wiederholte mit uns ein kurzes Errettungsgebet und bat Jesus um Vergebung für alles, was er falsch gemacht hatte.
Als wir ihn eine Woche später wieder sahen, war er ein völlig anderer Mensch!
Estevan und Ruth, Brasilien.