Von William M. Henry
Als Sohn eines erfolgreichen Firmenrechtsanwalts hatte ich eine wohlbehütete Kindheit. Von klein auf boten sich mir viele Annehmlichkeiten und Chancen an. In meiner frühen Jugend schickten mich meine Eltern auf das beste Elite-Internat von Kanada. Da ich mich sehr für Kunst interessierte, wurde ich anschließend auf eine Hochschule geschickt, die sich auf Akademie und die Künste spezialisierte.
Nachdem ich meine Studien mit Auszeichnung abschloss, besuchte ich das Ontario Art College, die angesehenste Kunsthochschule Kanadas. Mithilfe meiner Bilder und akademischen Leistungen gewann ich ein Stipendium und kostenlosen Unterricht. Mit dem Eintritt ins College wurde ich unmittelbar ins dritte Jahr eines vierjährigen Kunstkursus platziert. Somit war ich der zweite Student in der Geschichte der Hochschule, dem es möglich war, eine solche Platzierung zu erreichen. Zum Ende meines vierten Jahres wurde mir ein weiteres Stipendium und ein großer Geldbetrag gewährt, um reisen zu können, wo immer auf der Welt ich hin wollte.
Bald, nachdem ich von meinen ausgiebigen Reisen in Europa zurückkehrte, bekam ich eine Stelle bei der von der Regierung gesponsorten Canadian Broadcasting Corporation (CBC). Für vier Jahre arbeitete ich als graphischer Designer für CBC. Als freischaffender Illustrator zeichnete ich unter anderem für eine angesehene Agentur in New York, größere Zeitungen, Magazine und Buchverlage, das Fernsehen und für Zeichentrickfilme. Es war während dieser Zeit, dass ich bemerkte, wie sich etwas in meinem Leben veränderte.
Ich war die Erfolgsleiter in meinem Beruf emporgestiegen, aber aus dieser Höhe sah ich das Leben mit anderen Augen. Ich fing an, zu verstehen, was es heißt: »Denn des Menschen Leben besteht nicht aus der Menge der Dinge, die er besitzen tut!« (Lukas 12:15, eng. King James Bibel). Mein Geld, meine Sportautos und Europareisen reichten einfach nicht aus. Etwas Wesentliches fehlte; in meinem Herzen war ich unzufrieden. Ich stellte fest, dass es meine Besitztümer waren, die mich besassen und nicht umgekehrt. Ich beschloss, die wahre Bedeutung des Lebens zu finden, und zwar um jeden Preis. Ich wusste, was im Leben wirklich zählt nämlich Liebe, Freude und echtes Glück im Herzen zu haben, aber wo sollte ich so etwas nur finden.
In einer kalten Winternacht in den Straßen von Toronto in Kanada lernte ich dann einen wildfremden Menschen kennen, der mir in weniger als einer Stunde Bibelstellen erklärte, die mein Leben vollkommen veränderten. In dieser Nacht bat ich Jesus in mein Herz und fand den größten aller Schätze, das aller Kostbarste in der Welt Jesus und das Wort Gottes. Mein Schatz, das Wort Gottes in meinem Herzen, ist größer als aller materieller Reichtum und der kann mir nie und nimmer weggenommen werden.
Folgende Bibelverse hatten mein Leben so drastisch verändert:
»Denn Gott hat die Welt so geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn (Jesus) gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben!« (Johannes 3:16)
»Im Hause Meines Vaters (im Himmel) sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde Ich euch gesagt haben: ›Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten‹? Und wenn Ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme Ich wieder und werde euch zu Mir nehmen, damit, wo Ich bin, auch ihr seid.« (Johannes 14:2,3)
Ganz egal wie sehr du es auch versuchst, du kannst dich nicht selbst retten, oder dir durch deine guten Taten deinen Platz im Himmel erarbeiten. In der Bibel steht: »Denn aus Gnade seid ihr gerettet worden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus den Werken, auf dass sich nicht jemand rühme.« (Epheser 2:8,9)
Alles was du tun brauchst, ist Jesus zu bitten dein Leben mit Liebe zu erfüllen. Bete einfach:
»Lieber Himmlischer Vater, bitte vergib mir für alles Lieblose, das ich getan habe! Es tut mir leid. Ich möchte jetzt Deine Liebe durch Deinen Sohn Jesus in mein Herz aufnehmen. Hilf mir, dich und andere zu lieben, damit ich glücklich sein und andere glücklich machen kann. Hilf mir, aus Deinem wunderbaren Buch, der Bibel, mehr über dich zu lernen! Im Namen Deines Sohnes Jesus bitte ich. Amen.«