Frage: Viele Religionen lehren uns, dass es notwendig sei zu leiden, um Gott wirklich zu gefallen und Ihm näher zu kommen. Stimmt das?
Antwort:: Mit Sicherheit nicht! Gott liebt uns und möchte, dass wir glücklich sind und das Leben genießen. Er erschuf diese wunderbare Welt für uns, damit wir Seine Liebe erfahren können und Ihn ebenso lieben. Die beste Art Ihm zu zeigen, dass wir Ihn lieben und für all das dankbar sind, was Er für uns getan hat, ist, glücklich zu sein und Ihn ständig für all das Gute zu loben.
Schade ist nur, dass viele Leute nicht wissen, dass Gott sie glücklich sehen möchte. Sie stellen Gottesfürchtigkeit mit Leiden und Selbstverleugnung auf eine Stufe, sowie körperliche Genüsse mit Sünde. Einige fehlgeleitete Menschen gehen sogar so weit, sich selber zu quälen, weil sie meinen, es bringe sie näher zu Gott. Sie legen sich auf Nagelbetten, stechen sich Spieße durch die Wangen, laufen barfuß auf heißen Kohlen, peitschen sich selber, lassen sich an Kreuze nageln und ertragen alle möglichen sich selbst zugefügten Qualen nach dem Motto: je mehr man leidet, desto religiöser oder heiliger ist man am Ende. Gemäß der Bibel ist das aber Gott sei dank nicht der Fall!
Es stimmt zwar, dass es Zeiten gibt, in denen wir Opfer bringen und durch Schwierigkeiten gehen müssen, aber in Gottes Wort heißt es nirgends, es sei nötig uns selber Leid zuzufügen, um bei Ihm größeres Ansehen zu erlangen. Wenn wir aufgrund von Prüfungen in unserem Leben Schwierigkeiten durchleben entweder weil wir nur so etwas Bestimmtes lernen können oder wir um anderer Willen unser Alles gegeben haben geschieht das gewöhnlich aus einem guten Grund und nicht, um vor Gott »Rechtschaffenheit« zu erlangen.
Es stimmt zwar, dass es Zeiten gibt, in denen wir Opfer bringen und durch Schwierigkeiten gehen müssen, aber der Bibel zufolge, ist es nicht nötig, uns selber Leid zuzufügen, um bei Gott größeres Ansehen zu erlangen. Wenn wir aufgrund von Lebensprüfungen Schwierigkeiten durchleben entweder weil wir nur so etwas Bestimmtes lernen können oder wir um anderer Willen unser Alles gegeben haben geschieht das gewöhnlich aus einem guten Grund und nicht, um vor Gott »Rechtschaffenheit« zu erlangen.
Frage: Wenn Selbstverleugnung, Opfer und Leiden nicht zur Errettung führen, was kann ich dann machen, um mich zu retten?
Antwort: Absolut nichts! Du kannst dich nicht selber retten niemand kann das! Und doch ist der zentrale Glaube der meisten Religionen, dass wir gut genug sein können, um uns selbst zu retten. Wenn man darüber nachdenkt, gibt es eigentlich nur zwei verschieden Arten religiöser Denkweisen: die Do-it-yourself-Religionen und die Nur-Gott-kann-dich-retten-Religionen.
Die meisten Weltreligionen lehren ihrer Gefolgschaft, dass sie sich durch eigene Frömmigkeit und gute Werke retten können: durch ihre eigene Heiligkeit, Leiden und Selbstverleugnung, oder durch strikten Gehorsam der Gesetze und Traditionen ihrer Religionen. Doch der Bibel zufolge ist niemand bisher so gut gewesen, dass er seine eigene Rettung verdient hätte. »Denn es ist kein Mensch so gerecht auf Erden, dass er nur Gutes tue und nicht sündige.« (Prediger 7:20). Wenn wir uns selber retten könnten, bräuchten wir Gott nicht und das ist genau der Punkt bei einigen dieser fehlgeleiteten Religionen der Gegenwart.
Wie sehr wir auch versuchen, durch unsere eigene Frömmigkeit, guten Werke oder Leiden näher zu Gott zu kommen und Erleuchtung oder Errettung zu erlangen, wir werden es nie schaffen. »Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes« (Römer 3:23).
Aber es gibt auch gute Nachrichten. Trotz unserer Fehler und sündhaften Natur liegt Gott sehr viel daran, eine enge persönliche Beziehung mit uns zu haben. Er möchte unser engster Freund sein, mit dessen Liebe, Treue und Sorge wir immer rechnen können. Er möchte unser engster und treuester Helfer und Freund sein, weswegen Er Jesus schickte, um das zu tun, was wir für uns nicht selber zustande bringen konnten für unsere Sünden zu bezahlen.
Jeder von uns hat irgendwann mal die falschen Entscheidungen getroffen. Wir haben selbstsüchtig und lieblos gehandelt. Damit haben wir nicht nur andere, sondern auch Gott verletzt, dem es weh tut, zu sehen, wie wir den falschen Weg einschlagen.
Von Natur aus sind wir alle Sünder und unsere Sünden trennen uns von Gott (Jesaja 59:2). Die einzige Möglichkeit uns mit Gott zu versöhnen, besteht in der Wiedergutmachung unserer Sünden. Und nur Jesus der in sich selber vollkommen war konnte das vollbringen. Jesus gab sein Leben zur »Erlösung für viele«. (Matthäus 20:28).
Gott liebt dich so, dass Er seinen einzigen Sohn gab, um an deiner Stelle zu sterben, und Jesu Liebe war so groß, dass Er es bereitwillig tat.
Falls du also versucht hast, dir deinen Weg zum Himmel zu erarbeiten, dann lass es lieber bleiben! Du brauchst nur Jesus als deinen Retter anzunehmen und ein Gebet, wie z.B. das folgende zu beten:
Lieber Jesus, danke, dass du für mich gestorben bist, damit mir all meine Fehler und Sünden vergeben werden. Ich öffne jetzt die Tür zu meinem Herzen und bitte dich hineinzukommen. Bitte vergib mir und schenke mir deine Gabe des Ewigen Lebens. Amen.