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Titel: "Lese-Ecke": Deine geistige Nahrung - täglich frisch serviert.

GESUND LEBEN

Von Maria Fontaine


Gesund bleiben ist etwas, das uns nicht gerade in den Schoß fällt – man muss schon bewusst etwas dafür tun. Nicht selten kann das einen gewissen Verzicht bedeuten, sowie eine Umstellung unserer Prioritäten und die Überwindung schlechter Angewohnheiten, denen wir zwar Genuss abgewinnen, aber unserer körperlichen Verfassung abträglich sind. Gesund zu bleiben, ist also eine lebenslange, aber dennoch weise Investition. Besser ist es, unseren Körper täglich ein bisschen mehr zu kräftigen, als ihn zu vernachlässigen und sich später mit ernsten Gesundheitsproblemen herumschlagen zu müssen.

In Angelegenheiten der Gesundheit, sowie auch in anderen Lebensbereichen wird Gott kaum das für uns tun, worum wir uns eigentlich selber kümmern sollten. Er erwartet schon von uns, dass wir auf unseren Körper gut aufpassen, und negiert nicht so ohne weiteres die negativen Folgen, die auf unsere gesundheitsschädigenden Entscheidungen zurückzuführen sind.

Grundregeln

Entweder bauen wir unsere Gesundheit auf, oder wir bauen sie ab, abhängig davon, ob wir im täglichen Leben die richtigen oder falschen Entscheidungen treffen. Es sind häufig die kleinen Angewohnheiten und Eigenarten, denen wir uns ohne viel nachzudenken frönen, sich aber addieren und bei unserem Wohlbefinden einen großen Unterschied machen können, sowohl kurz-, als auch langfristig.

Glücklicherweise hat uns Gott ein paar ziemlich schlichte Regeln hinsichtlich unserer Gesundheit gegeben. Diese machen drei Hauptkategorien aus: Der Geist, die Emotionen und der Körper. Der geistige Aspekt unserer Gesundheit besteht darin, nahe bei Gott zu bleiben, Seinen liebevollen Lebensregeln zu folgen, sowie Seinen persönlichen Plan für uns zu finden und dann so gut wie möglich zu folgen. Der emotionelle Aspekt beinhaltet, anhand einer positiven Lebenseinstellung Stress, Sorgen, Ängste und andere negative Emotionen zu reduzieren, da diese einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ausüben. Die körperlichen Aspekte könnte man folgendermaßen zusammenfassen: »Richtige Ernährung, ausreichend Schlaf und viel körperliche Betätigung.« Viele Gesundheitsexperten bezeichnen das als die drei langfristigen Säulen auf dem Weg zur körperlichen Gesundheit.

»Ernähre dich richtig« bedeutet eigentlich nur, einigen ganz einfachen Regeln zu folgen – einfach, aber nicht immer leicht. Um schlechte Ernährungsgewohnheiten zu ändern, benötigt man Entschlossenheit und Vorbereitung, jedoch wirst du dich wundern, wie schnell du den Appetit auf die richtigen Nahrungsmittel entwickeln und den Appetit auf die schlechten verlieren kannst.

»Ausreichender Schlaf« hört sich vielleicht leichter gesagt als getan an, aber viele Menschen versuchen heutzutage ihr Leben mit zu wenig Schlaf zu meistern. Es stimmt schon, dass einige Menschen weniger Schlaf benötigen als andere, und dass die meisten von uns mit dem Älterwerden auch weniger Schlaf benötigen; aber oft werden wir durch den Druck, den das moderne Leben mit sich bringt, dazu genötigt, zuviel in unseren Tag zu packen und deshalb auch weniger als sieben bis acht Stunden zu schlafen – was unser Körper auch braucht, um in Top-Verfassung zu bleiben. Das ist aber eine kurzfristige Sichtweise, denn wir haben mehr von unserem Tag, wenn wir ausgeruht sind. Ausgiebiger, gesunder und geruhsamer Schlaf regt die Produktion und Abgabe des Hormons an, welches den Alterungsprozess in Grenzen hält.

Für Menschen, die es nicht gewohnt sind, sich regelmäßig zu bewegen, ist es leicht, diesen Punkt zu vernachlässigen. Am offensichtlichsten sind die Konsequenzen, wenn man anfängt beim Schlaf zu knapsen. Ähnlich wie bei den Auswirkungen einer ungesunden Ernährung, bemerkt man die Beeinträchtigung die ungenügende Bewegung mit sich bringt, nur sehr langsam. Aber sie kommt mit Sicherheit. Bewegung hilft unserem Körper, sich zu reinigen und zu reparieren. Körperliche Betätigung stärkt die Muskeln, Knochen, inneren Organe und unser Immunsystem. Es gibt kaum eine Zelle in unserem Körper, die nicht von richtiger, regelmäßiger Bewegung profitiert.

Die körperliche/geistige Verbindung

Trotz unserer größten Bemühungen, werden wir manchmal krank. Krankheit ist ein natürlicher Teil des Lebens. Von den körperlichen Aspekten abgesehen, ist Krankheit etwas, das Gott benutzt, um uns geistig zu stärken. Denn wenn wir schwach sind, wenden wir uns Ihm eher zu, und dadurch werden wir im Geist und Charakter gestärkt. Wenn das geschieht, kann sogar Krankheit in diesem Augenblick das Beste für uns sein.

Normalerweise aber möchte Gott, dass wir gesund sind und wird alles in Bewegung setzen, dass wir es auch bleiben. Oft ist es am schwierigsten für Ihn, uns vor uns selbst zu schützen. Manchmal werden wir einfach durch eigene falsche Entscheidungen krank, die wir aufgrund der Nichtbeachtung seiner Gesundheitsregeln getroffen haben. Er ist allmächtig, aber gewöhnlich erlaubt Er, der Natur ihren freien Lauf zu lassen. Das sind dann die Zeiten, in denen wir unnötig leiden müssen, auch wenn Er wiederum Gutes durch Krankheiten hervorbringen kann. Natürlich hofft Er, dass wir von unseren Fehlern lernen und sie nicht wiederholen.

Wenn wir alles tun, was wir können, um gesund zu bleiben, indem wir richtig essen, richtig schlafen, uns richtig bewegen und zusätzlich in anderen Lebensbereichen die Balance beibehalten– aber gegen allen Erwartungen dennoch krank werden, können wir sicher sein, dass Gott dies aus gutem Grund zugelassen hat. Da Er uns vielleicht etwas beibringen möchte, sollten wir immer im Gebet zu Ihm kommen, um die Angelegenheit aus Seiner Perspektive betrachten zu können. Nur dann haben wir die richtige Ausgangsposition, das Problem zu erkennen und zu korrigieren. Dann können wir, wenn wir mit Ihm ins Reine gekommen sind, auch den Glauben dafür haben, Ihn um Seine Heilung zu bitten.

Ein persönliches Trainingsprogramm

Die Grundregeln sind zwar allgemeingültig, doch da die Alterungsprozesse und individuelle Körpertypen immer unterschiedlich sind, ist auch die Vorgehensweise von Fall zu Fall verschieden. Zudem ändern sich gewisse Faktoren im Laufe der Zeit, denen man sich anpassen muss. Wie weiß man also, welches Trainingsprogramm am besten ist? Viele Fitness-Ratgeber bieten widersprüchliche Informationen und Ratschläge an und manchmal wird eine bestimmte Wellnessdiät oder Gymnastikübung hoch gelobt, aber später wieder angezweifelt. Welchem Programm soll man also folgen? Nur dein Schöpfer weiß wirklich, was am Besten für dich ist, und Er möchte mit dir zusammenarbeiten, um das beste Ergebnis zu erzielen.

Eine Art und Weise wie Er zu dir spricht, ist durch deinen Körper, achte also auf darauf. Zum Beispiel könnte ein Schmerz, der sich täglich steigert, ein Zeichen dafür sein, dass du zuviel Sport treibst, dich übernimmst oder die gegenwärtige Übung nicht die richtige ist; vermeide Verletzungen, indem du die Methode änderst, bis der Schmerz weg ist und du die Ursache gefunden hast.

Gott wird dir mit ganz persönlichem Rat zur Seite stehen, wenn du mit deinen Fragen im Gebet zu Ihm kommst. Du wirst Seine Stimme nicht unbedingt »akustisch« vernehmen können, aber Er kann und wird dir neue Ideen oder besonderes intuitives Wissen darüber eingeben. Hast du z.B. eine Schwachstelle, vielleicht dein Knie, kann Er dir eine spezielle Übung nahelegen, die dein Problem nicht weiter verschlimmert, sondern die Schwachstelle langsam stärkt. Eventuell wird Er direkt in deinen Gedanken zu dir sprechen oder dich zu den Informationen leiten, die du benötigst und dir zeigen, wie du sie am Besten anwenden kannst. (Anmerkung: Mehr darüber, wie man »Vom Himmel hört« auf www.diefamilie.com)

Fit sein ist ein Lebensstil

Unser Ziel sollte es sein, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung zu einer lebenslangen Gewohnheit werden zu lassen und nicht etwas, das wir einige Tage oder Wochen praktizieren, nur um ein paar Zentimeter an Umfang zu verlieren. Die extra Kilos werden sich dann schnell wieder bemerkbar machen, es sei denn, dass wir jene schlechten Angewohnheiten in Angriff nehmen, die eine schnelle Gewichtszunahme verursachen. Darum sind auch gewisse Diäten und Gymnastikprogramme, die schnellen Erfolg versprechen, meistens wirkungslos. Sie konzentrieren sich auf Kurzzeiterfolge, anstelle einer Umstellung des gesamten Lebensstils, was den gewünschten Erfolg langfristig erzielen würde. In manchen Fällen sollte man sich vielleicht tatsächlich einem Kurzzeitprogramm unterziehen, um zuerst einmal wieder gesünder zu werden und etwas an Gewicht zu verlieren, aber danach sollten neue Langzeitregeln aufgestellt werden, um den Erfolg auch beibehalten zu können.

Wenn du es ernst meinst und wirklich einen gesünderes Leben führen möchtest, musst du dich zuerst einmal fragen: »Wie kann ich gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und konsequente Bewegung in meinen Alltag einplanen? Welche Veränderungen muss ich in meinen Angewohnheiten und in meinem Lebensstil vornehmen?« und »Welches spezielle Trainingsprogramm passt am besten zu mir?«

Um schlechte Angewohnheiten mit guten zu ersetzen, braucht man als erstes Zielstrebigkeit, Analyse und Planung, aber die positiven Resultate in Form von mehr Energie und Vitalität macht alles wieder wett. Wir werden in unserem Wohlbefinden solch einen großen Unterschied spüren, dass wir die enormen Erfolge – koste es, was es wolle – beibehalten möchten.

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