Manchmal hindern wir Gottes Macht daran, in unserem Leben zu wirken, weil uns der Glaube fehlt. Wir sehen alles zu sehr aus unserer eigenen Perspektive, anstatt zu versuchen, die Dinge so zu sehen, wie Er sie sieht. Unsere Perspektive ist auf einer irdischen Ebene gefangen. Wenn wir feststellen, dass wir in solch einer Situation feststecken, ist es an der Zeit, verschiedene Gedanken und Einstellungen zu ändern.
Denkart wird so definiert: eine Sammlung von Überzeugungen oder eine Art des Denkens, die Jemandes Verhalten und Einstellung bestimmt. Das bedeutet, dass die Art und Weise, wie wir etwas sehen unsere Haltung, das, was wir denken und glauben unser Verhalten bestimmt.
Ein wichtiger Faktor, um weiter zu kommen ist, jegliches Denken, das dich hindert, abzulegen und mit frischen Gedanken, die sich positiv auf dein Verhalten und deine Sichtweise auswirken, weiterzumachen. Wir alle haben ein hier und da falsche Einstellungen. Deshalb müssen wir herausfinden, um welche es sich handelt. Und wir müssen darum bemüht sein, sie in positive zu verwandeln.
Denk an die Geschichte der beiden Schuhverkäufer, die von ihrer Firma nach Afrika entsandt wurden. Der erste Verkäufer schrieb an seine Heimatniederlassung: „Keiner trägt hier Schuhe“, und reichte seine Kündigung ein. Der zweite Schuhverkäufer war außer sich vor Freude über das Potenzial und schrieb: „Jeder hier braucht Schuhe!“
Die Denkart des Ersten, seine negative Einstellung, veranlasste ihn, zu kündigen. Er schätzte die Situation falsch ein. Das wiederum bestimmte sein Verhalten. Das bestand in diesem Fall darin, resigniert aufzugeben. Vergleichen wir das mit dem anderen Verkäufer, der eine positive Einstellung hatte. „Jeder braucht Schuhe!“ Was für ein Unterschied! Aus der positiven Denkart entsteht Glaube. Worin der eine Verkäufer eine unmögliche Situation sah, sah der andere Verkäufer endlose Möglichkeiten. Klar, unsere Einstellung wirkt sich auf unsere Perspektive und am allermeisten auf unser Verhalten aus.
Es ist wichtig, dass wir jedwedes negative Denken, das uns zurückhält, ablegen. Und dass wir stattdessen neu und positiv denken, um dadurch unser Verhalten zu verändern und unsere Leistung zu verbessern. Um das Leben voll auskosten und im Gegenzug das Beste bieten zu können, sollten wir unseren Blick auf die grenzenlose Kraft Gottes richten, die Er uns zur Verfügung gestellt hat. Auf die Art sehen wir das Potenzielle anstelle des Problematischen. Derart positiv zu denken, wird uns helfen, positiv und in völligem Vertrauen auf Gott zu handeln. Und mit Glauben ist alles möglich. [Matthäus 17:20]