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Warum gibt es Hurrikane, Erdbeben, Tsunamis, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, Hungersnöte, verheerende Stürme, Epidemien, Dürren und schreckliche Unfälle, die unsägliches Leid verursachen und in denen hunderte, tausende oder sogar hunderttausende von Menschen ihr Leben verlieren? Warum sind es oft Kinder und alte Leute, die Unschuldigsten und Hilflosesten, die bei solchen Tragödien sterben? Diese quälenden Fragen beschäftigen die Welt schon seit Jahrhunderten.
Um die Antwort hierauf wirklich verstehen zu können, ist es notwendig, an Gott und an ein besseres Leben nach dem irdischen zu glauben. Wer Vertrauen in Gottes Liebe, Gnade, Gerechtigkeit und Fairness hat, findet Trost in dem Wissen, dass Gott für alles, was er tut oder erlaubt, einen guten Grund hat sogar für Katastrophen.
Es ist auch wichtig zu verstehen, dass Gott jeden einzelnen von uns persönlich kennt und liebt und dass er einen Plan für unser Leben hat. Wenn Menschen aus diesem Leben scheiden, sei es nun durch eine Naturkatastrophe, einen Unfall oder sonst wie, dann ist der Grund hierfür, dass die für sie vorbestimmte Zeit gekommen ist.
Für einige ist es der Zeitpunkt, an dem sie von ihrem Leiden erlöst werden. Für andere kommt die Gelegenheit, im nächsten Leben Gottes Liebe zu erfahren und ihn besser zu verstehen, als es in diesem Leben je möglich gewesen wäre. Und für andere ist die Zeit gekommen, den Lohn für ihre Liebe und ihren Dienst an Gott und den Mitmenschen zu empfangen. Doch für diejenigen, die Böses getan haben, das sie noch nicht bereut haben, ist die Zeit gekommen, mit ihrem Fehlverhalten und den Konsequenzen ihrer Entscheidungen konfrontiert zu werden.
Gott benutzt Katastrophen auch, um auf verschiedenste Weise im Leben der Überlebenden zu wirken. Leiden ist oft ein Auslöser für positive Veränderungen. Manchmal hilft es denen, die Gott kennen, aber nicht wirklich nach ihrem Glauben gelebt haben und mit ihren Mitmenschen lieblos umgegangen sind, aus ihren Fehlern zu lernen und es in Zukunft besser zu machen. Manchmal bringen Tragödien Menschen dazu, sich weniger mit oberflächlichen Dingen zu beschäftigen und sich mehr auf die wahren Werte im Leben zu besinnen. Und wer offen dafür ist, dem helfen solche Erfahrungen, mehr Liebe, Mitgefühl, Barmherzigkeit, Selbstlosigkeit und Demut zu haben. Jene, die Gott lieben, und in ihrer Verzweiflung zu ihm ausrufen, kommen ihm durch Katastrophen näher und seine fehlgeleiteten Kinder werden oft zur Umkehr und zur Errettung gebracht.
Was auch immer Gott tut, er tut es in Liebe. Mit jedem »Übel«, das geschieht, gibt er den Menschen erneut Gelegenheit, sich ihm zuzuwenden. Wer das tut, dem geht es am Ende besser. Gott ist immer bereit, willig und fähig, jede Tragödie in etwas Positives zu verwandeln.
Gott ist gerecht, er ist gut. Gott ist fair, liebevoll und freundlich. Gott ist vollkommen und er weiß, was am besten ist. Zu guter Letzt wird sich alles zum Besten wenden. Jeder Mensch wird nach seinen Werken belohnt werden, ob sie nun gut oder böse waren. Im nächsten Leben werden alle Taten aufgewogen werden; es wird Belohnungen geben, oder auch Strafe, so wie es ein jeder verdient hat.
Die meisten Menschen betrachten den Tod als einen schrecklichen Fluch, doch ganz unabhängig davon, wie gut oder schlecht es jemandem in seinem Leben ergangen ist: wer diese Welt verlässt, dem wird es in der nächsten mit Sicherheit besser gehen. Wer überzeugt ist, dass es nach dem Tod ein besseres Leben gibt, kann verstehen, warum Gott in seiner Gnade Menschen manchmal aus dieser Welt und all dem Leid, dem Schmerz, der Armut und der Unterdrückung herausholt.
In einer Katastrophe sind die Todesopfer oft die Glücklichen. Wenn sie Gott gekannt haben, sind sie in eine bessere Welt eingegangen, wo sie seine Liebe in vollem Maße erfahren können. Falls sie ihn in diesem Leben nicht kennengelernt haben, werden sie im nächsten Leben die Gelegenheit dazu bekommen.
Wirklich zu bedauern sind die Hinterbliebenen, die noch zu leiden haben oder über den Verlust ihrer Lieben trauern. Lasst uns für die Millionen von Menschen beten, die immer noch körperlich leiden oder in geistiger Finsternis herumirren. Sie sind es, die noch mit der Liebe Jesu und der Botschaft seiner Errettung, mit Vergebung, Freude und Glück und mit der Verheißung des ewigen Lebens im Himmel getröstet werden müssen.
Wenn du Gott bisher noch nicht kennengelernt hast, der in der Bibel als »Geist der Liebe« beschrieben wird, dann kannst du jetzt den ersten Schrittmachen. Bitte Jesus, seinen Sohn, in dein Herz und Leben zu kommen. Sobald du ihn darum bittest, wird er dir jedes begangene Unrecht vergeben und dir sein Geschenk des ewigen Lebens geben. Darüber hinaus wird er dir helfen, die Dinge von seinem Blickwinkel aus zu betrachten, aus der Perspektive einer wunderbaren, sorgenfreien Ewigkeit. Bete einfach dieses Gebet: Lieber Jesus, bitte komm in mein Herz, vergib mir alles, was ich falsch gemacht habe, und gib mir dein Geschenk des ewigen Lebens. Amen.
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Als Jesu Jünger ihn fragten, was das Zeichen seiner Wiederkehr sein würde und des Endes der Welt, so wie wir sie kennen jene Zeitspanne, die als Endzeit bezeichnet wird , führte er Naturkatastrophen wie Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben als »Anfang der Wehen« an. (Mat. 24:3-8)
Die finsterste Nacht der Weltgeschichte wird bald beginnen, doch auf diese Nacht wird die hellste Morgendämmerung folgen. Jesus wird zur Erde zurückkehren und eine neue, wunderschöne Welt errichten, in der es weder Krankheit, noch Leid, Sorgen oder Tod mehr geben wird also keine Katastrophen. (Offenbarung 21:4) Ganz gleich, was den Armen und Sanftmütigen jetzt auch zustoßen mag, sie werden schon bald das Erdreich besitzen! (Mat. 5:5, Psalm 37:11, 1. Samuel 2:8)
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Auszüge aus »Warum Katastrophen?« von David B. Berg
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