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Darum sind die Reichen und Mächtigen oft die Armseligsten aller Menschen. Sie besitzen schon jetzt alles, wovon die meisten Menschen denken, dass es sie befriedigen oder glücklich machen kann. Sie haben schon alle materiellen Güter, die sich ihr Herz nur wünschen könnte, doch zu ihrem Kummer entdecken sie, dass diese Dinge ihr leeres Herz nicht erfüllen und ihren Seelenhunger nicht stillen können. Daher haben sie die Hoffnung verloren, dass Reichtümer sie glücklich machen können. Der berühmte englische Poet Lord Byron erkannte das und klagte: »Ich habe jedes Vergnügen gekostet und jeden Ruhmeskelch geleert, doch siehe, ich sterbe vor Durst!« Viele Leute nehmen sich heute wenig Zeit, das Konzept eines Schöpfers, eines Gottes, zu überdenken. Aber was tun sie in einer plötzlichen Krisensituation oder Tragödie, wenn jemand durch Krankheit oder einen Unfall in Lebensgefahr schwebt, bei einem Todesfall in der Familie, einem großen persönlichen Verlust irgendwelcher Art an wen wenden sie sich hilfesuchend? Ein dickes Bankkonto, egal wie groß es ist, kann nichts dazu beitragen, einen Geliebten zurückzubringen, der die Schwelle zum Tod überschritten hat. Häuser, Grundbesitz oder ein Berg von Luxusgütern können keine kalt gewordene Liebe wieder anfachen noch ein gebrochenes Herz heilen. Während solcher Krisenzeiten erkennen Leute oft, dass die wahren Werte im Leben sehr viel wichtiger sind als bloßer materieller Reichtum. Hier geht's weiter
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