Auf der Suche nach der Wahrheit

Antworten auf viele der tiefgreifendsten Fragen des Lebens
Die Familie





21 von 23

»Wenn Selbstverleugnung, Aufopferung und Leiden nicht der Weg zur Errettung sind, was kann ich dann tun, um mich zu retten?«


Gott hätte uns programmieren können, Ihn automatisch anzubeten, aber Er gab uns Entscheidungsfreiheit.
Nichts! Du kannst dich nicht selbst retten! – Und doch ist der Kern fast aller Religionen, dass der Mensch grundsätzlich gut und gerecht ist und dass er sich selbst retten kann. Tatsächlich können wir nach sorgfältiger Überlegung mit Sicherheit folgern, dass es eigentlich nur zwei grundlegende Religionen gibt: die »du-kannst-dich-selbst-retten« -und die »Gott-allein-kann-dich-retten«-Religion!

Die meisten Religionen der Welt lehren ihren Nachfolgern, dass sie sich durch ihre eigene Frömmigkeit und guten Werke, durch ihre eigene Heiligkeit und Selbstverleugnung, durch ihr eigenes Leiden oder ihren eigenen Gehorsam den Gesetzen und Traditionen dieser bestimmten Religion gegenüber selbst retten können! Aber bis jetzt ist noch kein Mensch je gut genug gewesen, seine eigene Errettung zu erarbeiten oder zu verdienen. »Denn es ist kein Mensch auf Erden so gerecht, dass er nur Gutes tue und nie sündige.« (Prediger 7:20)

Gott wollte eigentlich von Anfang an, dass jeder von uns eine persönliche Beziehung zu Ihm hat. Er wollte unser bester Freund sein, jemand, auf dessen Liebe, Treue, Mitgefühl und Fürsorge wir uns immer verlassen können.

Aber Gott will uns nicht dazu zwingen, Ihn gern zu haben und Ihm nahe zu sein. Er hätte uns alle leicht so schaffen können, dass wir Ihm wie eine Art Roboter automatisch gehorchen und Ihn anbeten. Aber Er möchte unsere Liebe und unseren Gehorsam nicht erzwingen. Darum erlaubte Er Gut und Böse, damit jeder von uns eine persönliche Wahl treffen und somit frei entscheiden kann, Ihn zu lieben und Ihm zu gehorchen – oder aber zu rebellieren und seinen eigenen Weg zu gehen. Traurigerweise trifft jeder von uns manchmal die falsche Wahl und handelt selbstsüchtig, rücksichtslos und lieblos und verletzt dabei nicht nur andere, sondern auch Gott. Denn es macht unseren liebevollen Himmlischen Vater traurig, wenn Er sieht, dass wir den falschen Weg einschlagen.

Trotz all unserer Schwächen, Probleme und Unvollkommenheiten liebt uns Gott; Er möchte uns nahe sein und unser engster und bester Freund und Helfer sein! Doch ganz egal, wie ernsthaft und aufrichtig wir versuchen, Ihm durch unsere eigenen guten Werke, unsere Frömmigkeit, unser Leiden usw. nahe zu kommen, eins mit Ihm zu werden, durch Ihn »erleuchtet« zu werden oder Errettung von Ihm zu erhalten, werden wir dieses Ziel nie ganz erreichen. »Denn alle haben gesündigt und mangeln des Ruhmes bei Gott!« (Römer 3:23) Egal wie gut oder gerecht wir zu sein versuchen, egal wie streng wir uns disziplinieren oder danach streben, Göttlichkeit oder Errettung zu erlangen – es ist dem Menschen einfach unmöglich, sich selbst zu retten! Hier geht's weiter



Suche
nach der
Wahrheit