
Statue des Erlösers Jesus Christus auf dem
Berg Corcovado bei São Paulo, Brasilien
von Dr. Ralph F. Wilson
»Von den Toten auferstanden? Klar. Gewiss doch. Aber sicher. Und hier ist dann noch der Lottogewinn, den ich dir grad überreichen soll.«
So hätte Thomas vielleicht geantwortet, wenn Er heute leben würde. Er zweifelte: »Wenn ich nicht an Seinen Händen das Mal der Nägel sehe und meinen Finger in das Mal der Nägel lege und meine Hand in Seine Seite lege, so glaube ich es nicht!« (Die Bibel, Johannes 20:25) Er hatte nicht das erste Mal einen toten Menschen gesehen. Und Jesus war tot gewesen.
Thomas hört sich wie ein intellektueller Rationalist des 21. Jahrhunderts an. »Wenn es nicht möglich ist«, würden sie behaupten, »dann ist es nicht passiert?«
Aber was ist, wenn es dennoch passiert ist?
Thomas wurde überzeugt, als Jesus ihm erschien und Seine Hand Thomas entgegenstreckte und sagte: »Leg deinen Finger hier hinein!«
Thomas fiel auf seine Knie und rief aus: »Mein Herr und mein Gott!« (Johannes 20:27-28)
»Es war Selbsthypnose!«, entgegnest du. »Die Jünger wollten glauben, dass ihr Herr nicht tot war, deshalb erfanden sie diese Geschichte, griffen etwas aus der Luft.«
Wirklich? Lasst uns einige der Beweise betrachten.
Erstens, Jesu Leichnam war verschwunden. Wenn die Juden ihn hätten finden können, hätten sie das Predigen von Jesu Auferstehung zum Schweigen bringen können, das Jerusalem erfüllte. Aber sie konnten ihn nicht finden.
Zweitens, der Leichnam wurde nicht gestohlen. Die Römer hatten kein Motiv. Die Juden hatten kein Motiv. » Aha«, sagst du, »die Jünger stahlen ihn!« Da ist aber die Sache mit den römischen Wachen und die erste Ungläubigkeit der Jünger, als die Frauen ihnen früh an diesem Ostermorgen die frohe Neuigkeit überbrachten. Das bringt mich zu meinem dritten Punkt.
Hätten die Jünger den Leichnam gestohlen, wäre nicht zu erwarten gewesen, dass sie ihr Leben riskierten. Menschen sterben nicht für etwas, von dem sie wissen, dass es nicht wahr ist. Doch die Jünger setzten ihr Leben aufs Spiel, und fast alle wurden für ihren Glauben irgendwann hingerichtet. Sie glaubten es mit absoluter Sicherheit.
Die Zahl der Nachfolger Jesu in der Stadt Jerusalem wuchs schon bald nach Jesu Auferstehung von ein paar Duzend auf viele Tausende. Sie glaubten, es sei wahr.
Auch zeitgenössische Dokumente beziehen sich auf das Geschehen. Die Schriften von Thallus dem Samariter, Suetonius, Tacitus und Plinius beinhalten alle Hinweise auf Jesus. Der jüdische Historiker Josephus schreibt über Jesu Kreuzigung und Auferstehung. Sie wussten, dass etwas passiert war.
Jesu Auferstehung von den Toten ist tatsächlich die plausibelste Erklärung von allen. Das ist der Grund, warum wir Christen solch eine große Sache aus Ostern machen. Das ist der Grund, warum wir feiern.
Jesu Auferstehung bedeutet, dass der Tot nicht das Ende ist; dass Jesus, den der Vater von den Toten auferweckt hat, uns ewiges Leben gibt, sollte unser tote Körper auch schon modernd in der Erde liegen. Wir Christen glauben, dass am Ende auch unsere Körper von den Toten auferstehen werden.
Und da Jesus nicht tot ist, können die Menschen Ihn auch heute begegnen. Du kannst Ihn in einer persönlichen Beziehung kennenlernen. Ich könnte auf viele Menschen verweisen, die bezeugen können, was Jesus in ihrem Leben getan hat, um sie vom Rande des Abgrunds weg, hin zu Frieden, Freude und Lebenssinn zu führen. Er verändert Menschen für immer.
Wenn du dir nicht sicher bist, ob du diesem Mann begegnet bist, der tot war und jetzt am Leben ist, möchtest du ihn nicht treffen? Bitte Ihn einfach zu dir zu kommen und sich dir zu zeigen. Er sagt: »Siehe, Ich stehe vor der Tür [deines Herzens] und klopfe an. Wenn jemand Meine Stimme hört und die Tür auftut, zu dem werde Ich eingehen.«. (Offenbarung 3:20) Bitte Ihn herein, dann wirst du sehen, was Ostern wirklich bedeutet!