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Titel: "Lese-Ecke": Deine geistige Nahrung - täglich frisch serviert.

VERÄNDERE DIE WELT!
- Teil 2

von David B. Berg



Meine lieben Freunde, wenn ihr ein Leben verändert habt, dann habt ihr einen Teil der Welt verändert und bewiesen, es gibt Grund zur Hoffnung, dass alles verändert werden kann. Wenn ein Menschenleben verändert werden kann, zeigt es die Möglichkeit, dass noch viele mehr verändert werden können. Ganze Gegenden können gerettet und die Welt kann verändert werden. Und alles fängt mit nur einer Person an – zum Beispiel mit dir!

Seit meine Frau und ich vor nur wenigen Jahren hierherkamen, haben wir viele Menschenleben verändern können. Manchmal war die Arbeit ziemlich langsam und mühsam und all die schweren Anstrengungen brachten so wenige Resultate, doch wir verändern die Menschen mit den vielen Samen, die wir gesät haben. Man mag einwenden: »Aber ihr verändert die Welt ja gar nicht!« Nun, wir waren nur zwei Leute, als wir hier ankamen, aber wir haben angefangen, unseren Teil der Welt zu verändern. Und Hunderte von Menschen, die wir schon für Jesus gewonnen haben, legen nun auch Zeugnis für Ihn ab und säen wiederum Samenkörner, aus denen noch mehr junge »Bäume« wachsen werden. Die Leute reden alle über uns. Man spricht über unsere Tätigkeiten, unsere Arbeit, woran wir glauben, was wir lehren und was wir praktizieren.

Was können also einer oder zwei ausrichten? Was kann schon ein Paar ausrichten, das in ein scheinbar verhärtetes, kaltes und unmögliches Missionsfeld gelangt, wo die Menschen durch strikte Kulturen, strenge Gepflogenheiten und starre Religionen eingezwängt sind, die seit Hunderten von Jahren jegliche Veränderungen fast unmöglich machten. Es sah wie eine unüberwindbare Hürde aus! Wir begannen trotzdem die Samenkörner des Evangeliums, der Wahrheit von Gottes Wort und die Liebe von Jesus in die Herzen um uns herum zu pflanzen und haben so bereits Hunderte von Menschen verändert, die nun anderen helfen, so dass unsere Arbeit, Menschenleben zu verändern, geradezu einen Boom erlebt! Wir haben nicht versucht, die Leute alle auf einmal zu verändern – das wäre uns unmöglich gewesen. Vielmehr arbeiteten wir geduldig, sanft und liebevoll an einem bereitem Herzen, an einem Menschenleben und an einem Samenkorn nach dem anderen. Jeden Tag, Mensch für Mensch und Jahr für Jahr.

Und jetzt fangen alle an, die Resultate zu sehen. Man redet darüber, denn die Menschen verändern sich wirklich. Ein prominenter Physiker, der anfänglich sehr skeptisch über unsere Bemühungen war, die Herzen der Menschen zu verändern, gab zu, dass wir einen großen Einfluß auf die Stadt haben. Er gestand ein: »Man braucht euch hier – unsere Stadt hat diesen spirituellen Einfluß seit langem nötig. Wir sind reich, wir haben Geld, wir haben viel, wofür wir dankbar sein müssten. Aber es hat uns dieser positive spirituelle Einfluß gefehlt, den ihr uns gebracht habt und es war höchste Zeit!« Wir haben eine Wirkung auf diese Stadt gehabt. Nicht alle sind gerettet worden, nicht alle sind jetzt wiedergeborene Christen, aber fast jeder hat unser Zeugnis und Glaubensbekenntnis gehört und die Botschaft von Gottes Liebe erhalten.

Viele sind zu uns gekommen und haben Proben der Liebe und der Wahrheit erfahren, die wir Stück für Stück und Tag für Tag an alle weitergeben. Ein Mensch, ein offenes Herz und ein Samenkorn nach dem andern. Ein ganzer Jungwald von Bäumen fängt jetzt an zu wachsen. Man kann ihn schon sehen, es ist offensichtlich und manifestiert sich, so dass die Leute anfangen, darüber zu staunen und zu reden.

Du meinst also, man könnte nicht die Welt verändern? Es sei zu spät, die Welt zu schlecht, die Anstrengung zu groß und das Ganze einfach zu schwierig? Nun, warum versuchst du nicht einfach, deinen Teil der Welt zu verändern? Warum fängst du nicht mit deinem eigenen Herz an, deinem eigenen Bewusstsein, deinem eigenen Geist und deinem eigenen Leben an. Sogar wenn du nur dein eigenes Leben veränderst, hast du ein ganzes Universum verändert, das Universum deines Körpers und die Sphäre, in der du lebst. Deine nähere Umgebung und sogar die Atmosphäre um dich herum werden sich verändern, wenn du dich nur selbst durch die Macht von Gottes Liebe veränderst!

Verändere nicht nur dein eigenes Leben, sondern das deiner eigenen Familie, deines eigenen Zuhauses. Dann wirst du ein neues Heim haben, eine neue Familie, mit erneuerten Menschenleben, einem neuen Bewusstsein, neuen Herzen, einem neuen Geist, erfüllt mit der Wahrheit und der Liebe Gottes, dem Leben Gottes und auch dem Wort Gottes. Dein ganzes Zuhause wird sich dadurch verändert haben, und das ist im Grunde eine ganze Welt, nämlich deine eigene! Verändere die Welt in der du lebst, dein Leben, dein Zuhause, deine Familie, dann hast du die Welt verändert – deine eigene Welt!

Dann kann deine Familie damit anfangen zu versuchen, die Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen, Bekannten, Mitschüler, Geschäftsleute, Besucher und generell die Menschen, mit denen ihr täglich in Kontakt kommt, zu verändern – genauso wie wir es tun. Du kannst entweder tagsüber oder nachts hinausgehen und eine besondere Anstrengung machen, um die einsamen, hungrigen, bedürftigen Menschen zu erreichen, die nach Liebe, Wahrheit und nach etwas suchen, das sie noch nicht kennen. Sie möchten einfach glücklich sein und sind verzweifelt auf der Suche nach etwas Bestimmten, das ihre sehnsüchtigen, verlangenden Seelen befriedigt. Ihre Herzen sind wegen des Mangels am Wasser des Wortes, und des Mangels an der wärmenden Liebe Gottes so leer, trostlos und ausgehungert.

Nur du allein oder deine kleine Familie können ganz individuell und persönlich damit anfangen, Samenkörner zu säen, eines nach dem anderen. Ein Traktat, ein Herz, einen Tag oder einen Abend nach dem anderen – wo immer du auch gerade bist. Pflanze ein Samenkorn nach dem anderen, Tag für Tag, kontinuierlich, treu, fleißig und geduldig – eine Seele nach der anderen, ein Menschenleben und offenes Herz nach dem anderen. Laß diese kleinen Samenkörner der Wahrheit von Gottes Wort in die gähnende Leere eines ausgehungerten Herzens fallen, decke es dann mit der liebevollen Wärme von Gottes Liebe zu und vertraue darauf, dass Gottes Geist, der großartige, warme und liebevolle Sonnenschein Seiner Liebe, und das Wasser Seines Wortes, das Wunder eines neuen Lebens hervorbringen werden!

Vielleicht sieht es am Anfang nur wie eine winzigkleine Knospe aus, wie ein kleiner Zweig oder wie ein unbedeutender kleiner grüner Sprößling. Im Vergleich zu einem mächtigen, weiten Land, was ist das schon? Und verglichen mit dem Wald, der nötig ist? Nun, es ist ein Anfang. Es ist der Beginn des Wunders von einem neuen Leben. Es wird gedeihen und wachsen und groß und stark werden. Daraus wird ein ganz neuer Baum, ein ganz neues Leben, und vielleicht eine ganz neue Welt werden! Warum also nicht einen Versuch starten?

Du sagst, du kannst die Welt nicht verändern? - Nun, warum probierst du es nicht mal aus? Warum versuchst du nicht deinen Teil der Welt zu verändern, deine Welt zu verändern, die Welt deines eigenen Lebens zu verändern - deine Familie, dein Heim, deine Nachbarn, deine Stadt, und laßt uns einfach mal sehen, was dann passiert!

Es ist nicht so, dass wir die Welt mal ändern werden, wir verändern sie jetzt schon – wann immer wir über Gottes Liebe Zeugnis ablegen. Wir verändern jeden kleinen Mikrokosmos, in dem wir leben – unsere eigene Umwelt, die Welt unserer Familien und unseres Zuhauses. Und es gibt Glaubensfreunde auf der ganzen Welt, die ständig und kontinuierlich Tag für Tag, neue Samenkörner in ein Herz und in ein Menschenleben nach dem anderen pflanzen, wo immer sie auch gerade sind. Ich bin davon überzeugt, dass wenn wir dem Wachstum noch ein bisschen mehr Zeit und Chancen geben, wir bald einen riesigen Wald mit Millionen von brandneuen, aufwachsenden und blühenden “christlichen” Bäumen haben, die auf der ganzen Welt emporspriessen werden. Dieser neue »Wald« voller Christen wird das Land wiederbeleben, die Welt retten, erlösen und beschützen, und den Humus und die Wasserressourcen bewahren. Wo immer diese neuen Christen leben, werden ganze Landstriche mit einem total neuen spirituellen Leben und einer blühenden Ökonomie mit Tausenden von Wäldern und Millionen von Bäumen wiederhergestellt werden.

Sag also niemals, »Was für einen Sinn hat das schon, ich kann ja sowieso nichts machen, ich bin ja nur eine Person?« Ich werd euch was sagen, meine Lieben, ihr könnt heute anfangen die Welt zu verändern! Einige von euch haben’s bereits getan. Einige von euch haben schon einen erheblichen Teil dieser Welt verändert – euer eigenes Leben, eure eigenen Familien, euer eigenes Zuhause, die Leben, Familien und Heime anderer Menschen; eure Gemeinden, eure Städte und die Länder, die ihr besucht habt – eine Gemeinde und eine Stadt nach der anderen habt ihr die Samenkörner gesät.

Wie der berühmte John Appleseed, der während der frühen Pioniertage der Vereinigten Staaten ständig Apfelbäume pflanzte. Jedesmal wenn er einen Apfel gegessen hatte, pflanzte er das Kerngehäuse in das Erdreich. Es wird gesagt, dass wegen John Appleseeds Bemühungen in ganz Neu England Apfelbäume aus dem Boden schossen, und die nachfolgenden Generationen geniessen sogar heute noch diese Obstbäume.

Du meinst, du kannst die Welt nicht verändern? – Natürlich kannst du das! – Du bist am verändern, wenn du Gottes Wort und Seine Liebe deinen Mitmenschen gibst. Du veränderst die Welt. Und wenn du treu weitermachst wie der alte Schafhirte, der von der französischen Regierung für seine Bemühungen belohnt wurde, wird Gott auch dich eines Tages belohnen wenn Er dich zu Sich holt. »Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, Ich will dich über viel setzen; gehe ein zu Deines Herrn Freude«, wird Er zu dir sagen. (Matthäus 25:21) Du wirst vielleicht nicht immer erfolgreich gewesen sein, aber du bist dafür treu gewesen. Vielleicht warst du nicht gerade ein hohes Tier oder eine wichtige Persönlichkeit, aber du warst ein guter und getreuer Diener. Du hast dem Herrn gedient, und du hast Ihm gut gedient. Du hast dein Arbeit pflichtgetreu ausgeführt.

Du hast getan was du tun solltest – Tag für Tag, ein offenes Herz nach dem anderen. So wie du Samenkörner gepflanzt hast, wirst du auch unweigerlich die Ernte einbringen. Aber wie Jesus schon im Matthäus Evangelium (Kapitel13:18-23) sagte: Nicht alle Samenkörner werden zur vollen Größe heranwachsen. Der Feind unserer Seele wird einige davon wegschnappen und einige werden auf unfruchtbarem, steinigen Boden fallen. Einige Samenkörner sind vielleicht zu dicht an der Oberfläche und vergehen aufgrund von Verfolgungen und Schwierigkeiten, während einige unter den Sorgen und materiellen Dingen dieser Welt erdrückt werden. Aber einige fallen unweigerlich auf fruchtbarem Boden und werden eine gute Ernte einbringen – dreißigfach, sechzigfach oder hundertfach, um alle Verluste wieder wettzumachen und damit die Welt wirklich verändert werden kann. Ich glaube daran, meine Lieben! Wir können die Welt nicht nur verändern, sondern sind dabei sie zu verändern und haben sie verändert. Ich weiß nur eins: Ich habe die Welt verändert in der ich lebe. Veränderst du deine?

Oh ja, ich habe vergessen euch etwas wichtiges zu sagen. Erinnert ihr euch? Der junge Mann sagte dem alten Hirten, »Vielleicht leben Sie noch gar nicht mal lange genug, um von den Bäumen überhaupt etwas zu haben. Sie werden vielleicht ihr ganzes Leben nicht herausfinden, ob Sie irgendwas erreicht haben oder nicht!« Nun ja, so wie sich die Dinge entwickelten, wurde der Schafhirte 89 Jahre alt und starb nicht vor 1947. So sah er noch zu seinen Lebzeiten wie sein Wald zur vollen Größe und wunderschön heranwuchs und dabei eine gesamte Region transformierte. Die Veränderungen, die er in seiner Welt verursachte, konnte er miterleben und Gott segnete ihn damit, die Belohnung für seine harte Arbeit sehen zu können. Er lebte um zu sehen, was Gott durch ihn getan hatte. Das erinnert mich daran, was der Apostel Paulus im Neuen Testament sagte: »Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden. Denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ablassen.« (Galater 6:9) Wie kann man das schon wissen? Du wirst den Tag vielleicht noch miterleben, an dem wir die Welt verändert haben werden, lobet den Herrn.

Veränderst du heute die Welt? Denk daran, es braucht manchmal nicht viel, um das Leben eines anderen Menschen zu verändern. Das erinnert mich an den Besuch, den wir dem Sowjetischen Pavillon auf der Weltausstellung Montreal 1967 abstatteten. Meine Mutter war zu der Zeit 80 Jahre alt. Als wir den Pavillon betraten, kam plötzlich der Direktor der russischen Ausstellung auf uns zugesprungen und bot der alten Dame – meiner Mutter – einen Rollstuhl an. Der gutaussehende, hochgewachsene, saubere, blondhaarige und junge Russe bot ihr obendrein noch an, sie durch die Ausstellung zu schieben und ihr all die neuesten Ausstellungsstücke zu erklären. Das Interesse aneinander wuchs bei beiden, während sie gefesselt tiefe Gespräche miteinander führten. In der Zwischenzeit ging ich herum und schaute mir all das an, was mich interessierte.

Der junge Russe und meine Mutter verbrachten geschlagene zwei Stunden im intensiven Gespräch, wobei er ihr gleichzeitig den Pavillon und verschiedene Apparaturen zeigte. Allerdings fand ich später heraus, dass die beiden über mehr als nur mechanische Vorrichtungen redeten. Am Ende unseres Besuches wünschte er uns ein herzliches Lebewohl und sagte: »Kommen Sie bitte wieder vorbei!« Er war sehr höflich und gastfreundlich und in der kurzen Zeit in der er mit Mutter redete, schien er ihr sehr nahe gekommen zu sein.

Ein paar Wochen später empfingen wir einen Brief von ihm, worin er erklärte, »Sie haben mein Leben verändert. Ich habe Christus angenommen, so wie Sie es mir vorgeschlagen hatten. Sie haben meine gesamte Denkweise, meine Glaubensanschauung verändert, und Sie haben mich verändert. Allerdings bin ich verheiratet und habe drei Kinder und lebe in einer kommunistischen Gesellschaft, in der es gesetzeswidrig ist, den christlichen Glauben auszuüben. Nun, was soll ich jetzt machen.«

Was meine Mutter dem jungen Mann im wesentlichen in ihrem Antwortbrief vorschlug, war folgendes: »Verändere die Welt. Verändere die Welt in der du lebst. Fang jetzt an. Sei ein treuer Zeuge und ein Zeugnis für das, was mit dir geschehen ist, dort wo du bist. Erzähle anderen was Gott für dich getan hat, was Seine Liebe und Seine Wahrheit für dich persönlich bewirkt haben. Damit kannst du anfangen, deinen Teil der Welt zu verändern, sogar wenn er kommunistisch ist!«

Nun, du kannst die Welt verändern. Fang heute an! Verändere dein eigenes Leben, verändere deine Familie, verändere dein Zuhause, verändere deine Nachbarn, verändere dein Land! Verändere die Welt!

Hast du dich schon vom Herrn und Seiner Liebe verändern lassen? Wenn du Ihn nur läßt, kann und wird Er es auch tun. Du kannst Jesus jetzt persönlich in dein Herz bitten, indem du aufrichtig dieses kleine Gebet sprichst:

Lieber Jesus, ich glaube, dass Du der Sohn Gottes bist und dass Du für mich gestorben bist. Ich bitte Dich jetzt, mir für all meine Sünden zu vergeben. Ich öffne die Tür meines Lebens und lade Dich in mein Herz ein. Schenke mir bitte das ewige Leben! Bitte komm herein, Jesus, und hilf mir, Dein Wort, die Bibel, zu lesen und für Dich zu leben; und bitte fülle mich mit Deinem Heiligen Geist, so dass ich die Kraft habe, anderen von Dir zu erzählen, damit sie Dich auch finden können! In Jesu Namen bitte ich, amen. zurück zu Teil 1


(Die englische Originalfassung von Change the World! wurde erstmals im November 1977 herausgegeben. Band 1, Nr.2)


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