Weißt du eigentlich, wieviel Kraft deine Gebete haben? Sie entspringen deinem Mund, und gehen aus und erreichen jeden, für den du beten möchtest, wo immer er auch ist. Ganz gleich, wer oder wo er ist. Gott braucht nicht einmal die Adresse, Er kennt sie bereits.
Es ist die Kraft von Gottes Geist, und nichts kann dieser Kraft widerstehen. Sie ist das himmlische Elixier. Es spielt keine Rolle, wofür du betest, es ist einfach wunderbar! Jeder von euch hat Kraft.
Es ist schade, dass wir nicht mehr für Menschen beten, weil es so viele Menschen gibt, für die wir beten und denen wir helfen könnten. Meinst du nicht, du solltest für sie beten? Wenn du an jemanden denkst, kannst du ein kleines Gebet aussenden, wie einen Aufspürer.
Wenn du jedoch an jemanden oder etwas denkst, ist das noch kein Gebet, ein Gedanke ist wie ein Angestellter, der dasteht und auf eine Anweisung, einen Befehl wartet. Und wenn er nur dasteht und wartet, wird er nie irgend etwas zustandebringen. Ein Gedanke ist nur der Anfang eines Gebets.
Wenn du im Namen Jesu ein Gebet sprichst, wird es wie ein Bote zu einer bestimmten Person geschickt. Das ist der Unterschied. Nur an die Person zu denken, ist nicht genug. Du musst deinem Gebet Flügel verleihen, es aussenden und sagen: »Oh Gott, bitte hilf dieser Person, in Jesu Namen. Ich habe sie lieb und möchte, dass Du ihr hilfst!«
Du musst den Boten aussenden. Du musst das Gebet sprechen. Du wirst nie erfahren, wieviel du versäumt hast, nur weil du nicht gebetet hast.
Wenn du an jemanden denkst, den du liebhast oder der dir leid tut oder von dem du weißt, dass er Hilfe braucht, dann ist es Gott durch Seinen Seinen Heiligen Geist, der dir diesen Gedanken in den Sinn kommen lässt.
Genau wie bei einem Telefonanruf: du bist wie die Telefonvermittlung, und Gott nimmt durch Seinen Geist telefonisch Verbindung mit deinen Gedanken auf. Aber es liegt an dir, die Verbindung herzustellen, den Anruf an denjenigen weiterzuleiten, für den er bestimmt ist. Wenn du aber lediglich an die Person denkst und dann die Verbindung abbrichst, ist es genauso, als ob du Gott den Telefonhörer auflegst.
Gott versucht zu telefonieren: Er gibt dir die Nummer, und du sollst den Anruf weiterleiten. Du bist die Telefonvermittlung. Gott ist derjenige, der anruft, aber Er versucht, den Anruf durch dich weiterzuleiten, denn Er möchte dir zeigen, was Liebe wirklich ist.
Liebe ist, zwischen Gott und jemandem, der deine Liebe braucht, eine Verbindung herzustellen. Du bist die Verbindung zwischen Gott und dieser Person in Liebe. Wenn wir Zeugnis geben, ist Gott derjenige, der die Botschaft aussendet. Er möchte sie jemandem geben, aber Er braucht dich dazu, du bist der Vermittler. Aber wenn du die Verbindung nicht herstellst, wenn du träge, langsam und nachlässig bist, wenn es dir gleichgültig ist und du durch diese Anrufe nicht gestört werden willst und deshalb nicht die Verbindung herstellst, dann wird das Gespräch unterbrochen, und sie werden die Nachricht nie empfangen, sie werden die Liebe nie empfangen, und es wird nie eine Antwort geben.
Wenn Gott den Anfruf macht und ihn sozusagen bei dir einstöpselt, dann denkst du an diese Person. Aber dann musst du einstöpseln, die Verbindung herstellen und den Anruf an diese Person weiterleiten. Wenn das Telephon dann klingelt, muss die Person am anderen Ende natürlich den Hörer abnehmen, den Anruf empfangen und zuhören.
Ist das nicht wunderbar? Wir sind so klein und unbedeutend, so unscheinbar, aber wenn du bereit bist, die Verbindung herzustellen, kannst du jeden erreichen, den Er erreichen möchte.
Zuallererst musst du an den Stromkreis angeschlossen sein, und dann kannst du selbst die Verbindung herstellen. Aber wenn Strom durch ein Kabel fließt, selbst wenn das Kabel mit dem Gerät verbunden ist, musst du die Verbindung über den Schalter herstellen, sonst kann der Strom nicht durchkommen.
Soviel hängt vom Gebet ab! Soviel hängt von uns ab, denn es gibt viele Menschen, die schon eingeschaltet sind, die schon empfangen möchten, aber du stellst die Verbindung nicht her, und das ist das Schlimme an der Sache.
Es ist wirklich traurig, wenn wir versagen und keinen Kontakt herstellen, wenn wir nicht anschalten und nicht einstecken. Wir haben einen Schalter direkt in unserem Gehirn, und wir brauchen ihn nur zu betätigen. Die Kraft kommt von Gott, und wenn dir der Gedanke kommt, dann musst du ihn, genau wie eine Telefonvermittlung, in das Loch einstöpseln, das frei, offen, empfangsbereit und schon mit der Person verbunden ist.
Darum möchte Gott, dass du betest! Es ist aber so schade, wenn wir nicht beten und den Schalter nicht betätigen. Gott ruft immer wieder an, aber manche Leute erhalten die Botschaft von Gott nicht, weil es Telefonvermittler gibt, die auf Gott nicht einmal reagieren.
Dann gibt es noch andere unter uns, die Jesus zwar liebhaben und zuhören und die Nachricht erhalten, aber dann sind sie träge und desinteressiert und stöpseln nicht ein und betätigen den Schalter nicht und schicken es nicht an den Empfänger weiter.
Dann gibt es natürlich auch Leute am anderen Ende, welche die Nachricht nie erhalten weil sie den Hörer nicht abnehmen und nicht antworten, obwohl sie verbunden worden sind. Aber wenn sie offen und empfänglich sind, werden sie den Hörer abheben und zuhören.
So einfach ist das alles! Wenn Gott dir einen Gedanken in den Sinn kommen lässt, dann ist das eine Botschaft von Gott. Er ruft dich an und möchte, dass du die Telefonvermittlung bist und den Anruf durch dein Gebet weiterleitest. Das steht in deiner Macht. Du kannst sie nicht dazu zwingen, den Anruf zu empfangen und den Hörer abzunehmen. Sie müssen den Hörer selbst abnehmen. Aber wenn du als Telefonvermittler versäumst, den Schalter zu betätigen oder den Anruf für sie einzustöpseln, dann haben sie keine Chance, ihn zu empfangen. Wenn du also ein guter Telefonvermittler sein möchtest, musst du den Stecker einstöpseln und die Verbindung herstellen.
Wenn eine tüchtige Telefonistin gute Arbeit leistet, den Anruf einstöpselt und die Verbindung herstellt, dann kommt das Gespräch durch, falls die Person am anderen Ende reagiert, den Hörer abnimmt und den Anruf beantwortet. Das Gespräch ist dann auf der Leitung. Der Strom fließt!
Wenn du für sie betest und sie anrufst und versuchst, die Botschaft an sie weiterzuleiten, dann ist diese bereits unterwegs, du lässt es bei ihnen klingeln. Du sendest die Botschaft, du hast sie bereits von Gott über die Telefonvermittlung durch die Leitung weitergeschickt.
Wenn sie das Telefon klingeln hören, ist das Gottes warnende Stimme: »Ich rufe dich an! Nimm den Hörer ab, hör Mir zu, Ich habe eine Botschaft für dich.« Aber wenn sie den Hörer nicht abnehmen, werden sie die Nachricht nie bekommen.
Wenn sie von Gott nichts hören wollen, wenn sie die Wahrheit nicht hören und keine Errettung wollen und die Antworten nicht wollen, dann weigern sie sich einfach, das Telefon zu beantworten.
Sie könnten alle Antworten und die Lösung für all ihre Probleme und Gottes Botschaft erhalten, wenn sie nur den Hörer abnehmen und zuhören und es empfangen würden, aber manche wollen nicht einmal zuhören.
Natürlich gibt es auch Leute, die den Hörer abnehmen, ein wenig zuhören, aber dann an der Botschaft nicht weiter interessiert sind und nicht mit Ihm reden wollen, und auch nicht mit dir. Sie sagen: »Ach, es ist unwichtig, lass mich in Ruhe!«, und dann hängen sie einfach schnell auf, weil sie nicht zuhören wollen.
Das wichtigste ist jedoch, dass wir die Telefonisten sind, wir sind die Verbindung zwischen Gott und ihnen. Wenn wir den Anruf nicht weiterleiten, wenn wir nicht einstöpseln oder den Schalter nicht betätigen, werden sie die Nachricht nie empfangen.
Aber wenn das Gespräch einmal in der Leitung ist, dann liegt die Verantwortung bei ihnen. Und wenn sie nicht abnehmen und zuhören, ist es nicht deine Schuld, du bist nur die Telefonvermittlung. Wenn die Telefonistin die Nummer versucht und nicht durchkommt, ist es nicht ihre Schuld. Oder wenn jemand antwortet und dann aufhängt, ist das auch nicht die Schuld der Vermittlung.
Aber du bist die Verbindung zwischen den beiden, und deine Gebete stellen die Verbindung her, darum musst du ganz spezifisch für sie beten. Du kannst nicht einfach sagen: »Oh, der Ärmste, er tut mir ja so leid.«
Du bist die Telefonvermittlung, du erhältst die Botschaft von Gott, an die Er dich denken lässt. »Oh, diese Person ist so lieb und bedeutet mir so viel und braucht soviel Liebe und möchte wirklich diesen Anruf bekommen, es ist so wichtig.« Aber wenn du aufhängst und nicht durch Gebet die Verbindung herstellst, dann nützt es gar nichts.
Wenn derjenige dir nur leid tut, und du den Anruf nicht weiterleitest, und in ihre Nummer einsteckst, ist es, als ob du zu Gott sagen würdest: »Es tut mir leid, aber da kann ich nichts machen.«
Das liegt nur daran, dass du nicht an Gebet glaubst! Du glaubst nicht an die Kraft Gottes. Wenn du größeren Glauben hättest, dann würdest du dieses Gebet senden, den Anruf weiterleiten. Die Telefonistin muss glauben, dass die Botschaft wirklich von Gott kommt, und muss an die Botschaft glauben. Und dann musst du glauben, dass du es einstöpseln und bei der Person durchkommen kannst. Was hätte es sonst für einen Sinn, wenn du es nicht für möglich hieltest, dass eine Verbindung zustandekäme?
Telefonistinnen sind aber nicht immer in der Lage durchzukommen. Es gibt alle möglichen Gründe, warum sie es manchmal nicht schaffen schlechte Verbindungen, zuviel Verkehr in den Leitungen oder es gibt keinen klaren Kontakt, oder am anderen Ende stimmt irgend etwas nicht.
Es gibt die verschiedensten Probleme, wenn man eine Botschaft durchgeben will, doch man muss es versuchen. Du musst einstecken und die Botschaft weiterleiten und beten und es versuchen. Wenn dann dort draußen irgend etwas nicht stimmt, ist es nicht deine Schuld, aber es ist deine Verantwortung zu beten.
Wir könnten soviel durch Gebet erreichen. Die Menschen werden nie erfahren, wieviel versäumt wurde, weil Leute nicht gebetet haben.
Wir sind die Telefonvermittler, wir erhalten die Nachricht, aber wir müssen glauben, dass die Nachricht von Gott kommt. Wir müssen selbst an die Botschaft glauben, dass es eine wahre Botschaft ist und dann müssen wir glauben, dass wir durch unsere Gebete die Verbindung herstellen können.
Du kannst nicht immer durchkommen. Sogar eine gute, tüchtige Telefonistin kommt nicht immer durch. Sie kann es immer wieder versuchen, wenigstens hat sie den Glauben, es zu versuchen und solchen Glauben solltest du auch haben.
Weißt du eigentlich, was Glaube ist? Dein Glaube ist die Hand, die den Schalter zwischen Gottes Botschaft und dem Empfänger betätigt. Oder dein Glaube ist die Hand, die das Kabel in das Loch einstöpselt und versucht, die Verbindung herzustellen.
Von dem Moment an haben alle Probleme mit dem Anruf nichts mehr mit dir zu tun. Du hast getan, was in deiner Macht lag. Du bist nur die Vermittlung zwischen Gott und ihnen. Genau das ist auch ein Zeuge.
Wer über Jesus Zeugnis ablegt ist eine Verbindungsperson zwischen Gott und den Menschen. Ein Zeuge ist der Vermittler, der die Botschaft von Gott empfängt und an sie glaubt. Wenn die Telefonistin nicht glauben würde, das tatsächlich ein Anruf für sie da wäre, ein echtes Gespräch, wenn sie nicht überzeugt wäre, dass es weitergeleitet werden müsste, dann würde sie den Schalter nicht betätigen, stimmt's?
Es ist so wichtig, dass du betest. Gebet ist die Hand des Glaubens, die den Schalter bedient. Du würdest nicht beten, wenn du nicht den Glauben hättest, oder? Wenn du nicht davon überzeugt wärst, hättest du auch nicht den Glauben dafür.
Soviel hängt von uns ab. Soviel hängt von unseren Gebeten ab. Gott könnte zwar alles tun, aber Er hat sich darauf beschränkt, nur durch dich zu wirken. Und deine Gebete können Gewaltiges ausrichten und den Lauf der Geschichte verändern!
Du kannst also für ein armes kleines Mädchen oder einen alten Penner, einen Weltpolitiker, ein Land oder eine Nation beten einfach für alles. Du kannst beten, und es wird Gottes umstimmen!
In Gottes Wort steht: »Gleich Wasserbächen ist des Königs Herz in der Hand des Herrn; Er lenkt es, wohin Er will.« (Sprüche 21:1; Siehe Esra 6:22.)
Deine Gebete sind die Hand des Glaubens, die den Schalter anknipst. Natürlich musst du schon eingeschaltet und empfangsbereit sein, weil du den Glauben hast und schon mit Gott in Verbindung stehst.
Vergiss also nicht: auch wenn Strom und Apparat vorhanden sind, wenn du nicht anschaltest, werden sie die Nachricht nie erhalten, sie werden nie bekommen, was Gott ihnen geben möchte. Der Strom ist da, aber du musst ihn anschalten.
Bete also bitte! Du bist die Telefonvermittlung. Es ist deine Verantwortung, die Botschaft weiterzuleiten. Sei bitte zuverläßig! Sonst könnte jemand Gottes wichtigen Anruf verpassen. Sei eine gewissenhafte Telefonistin. Bete! O.k.?
Wenn du noch nicht ein Bürger von Gottes Königreich geworden bist, dann kann Jesus dir all deine Sünden vergeben und dir das Ewige Leben schenken, indem du einfach dieses Gebet sprichst:
Lieber Jesus, ich glaube, dass Du Gottes Sohn bist und für mich Dein Leben gegeben hast. Ich öffne die Tür und lade Dich in mein Herz ein. Bitte vergib mir all meine Sünden und schenke mir das Ewige Leben! Bitte fülle mich mit Deinem Heiligen Geist, damit auch ich eine Telefonvermittlung für Dich sein kann, für andere zu beten und ihnen von Deiner wunderbaren Liebe erzählen kann. Amen.