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DIE ZUKUNFT VORAUSGESAGT

Von Michael Roy u.
Scott McGregor


KAPITEL 8: »DIE ›ICH‹ GENERATION!«

»Weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten...« (Matthäus 24:12)

So beschreibt Jesus die Gleichgültigkeit der Menschen in den kommenden Tagen – kurz vor seiner Rückkehr. In einer ähnlichen Passage schreibt der Apostel Paulus: »Das sollst du wissen: In den letzten Tagen werden schwere Zeiten anbrechen. Die Menschen werden selbstsüchtig sein, habgierig, prahlerisch, überheblich, bösartig, ungehorsam gegen die Eltern, undankbar, ohne Ehrfurcht, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, rücksichtslos, roh, heimtückisch, verwegen, hochmütig, mehr dem Vergnügen als Gott zugewandt« (2.Timotheus 3:1-4).

Egoismus und Kaltherzigkeit scheinen überall, wo man hinschaut überhandzunehmen. Das Britische Presseamt reflektiert auf das, was wohl repräsentativ für die meisten Nationen ist:

»Britannien befindet sich auf dem moralischen Abstieg. Gemäß einer neueren Umfrage werden die Menschen selbstsüchtiger und sind weniger sozial gesinnt.
Die Population ist weniger gesetzestreu als noch vor 10 Jahren, sagen 77 % der Befragten einer Gallup Umfrage, während 65 % sagten, dass das Moralbewusstsein nachließe.
Menschen würden sich auch sehr viel weniger ›in etwas einmischen‹ als noch vor 10 Jahren, meinen 70 % und 72 % sind der Ansicht, dass die Nation egoistischer sei«.

Diese Ansicht wurde auch in dem Schlussbericht des Nationalausschusses für Staatsbürgerliche Erneuerung in den Vereinigten Staaten wiedergegeben, dem der frühere U.S. Staatssekretär für Bildung, William Bennet, und der ehemalige Senator Sam Nunn zusammen vorsitzen. Der Bericht der Kommission stellt fest:

»Während der vergangenen Generation geriet die Familie als Institution unter heftigen Druck und viele sind darunter zusammengebrochen. Nachbarschaftliche und kommunale Beziehungen sind angespannt. Viele unserer Straßen und öffentlichen Plätze sind unsicher geworden. Unsere öffentlichen Schulen sind für die meisten Schüler niveaulos und für viele ein katastrophales Fiasko. Unsere charakterbildenden Institutionen sind geschwächt. Unser Umgang miteinander ist rüde und unzivilisiert. … Das öffentliche Vertrauen in unsere Regierung und Institutionen ist geschwunden.«

Die fehlenden Kinder

Eine Studie der Vereinten Nationen kommt zu dem Schluss, dass »die Familien in der ganzen Welt immer kleiner werden, weil die Frauen in den meisten Ländern weniger Kinder wollen.« Eine Ursache für die geschrumpfte Familiengröße ist die radikale Zunahme der Anzahl vorgenommener Abtreibungen der letzten Jahrzehnte. Trotz der Tatsache, dass Fortschritte in der fetalen Wissenschaft zwingend dafür sprechen, dass das menschliche Leben schon mit der Empfängnis beginnt, werden weltweit schätzungsweise 46 Millionen ungeborene Leben jährlich ausgelöscht. Die Bibel sagt: »Ja, an den Säumen deiner Kleider findet sich das Blut unschuldiger Armer.« (Jeremia 2:34).

Die Liebe einer Mutter zu ihrem kleinen Kind wurde seit Menschengedenken als das Reinste und Natürlichste angesehen. Reuters berichtet, dass: »Die Frauen rund um den Erdball weniger Kinder bekommen und ein Viertel aller Schwangerschaften mit Abtreibung enden.«

46 Millionen Frauen treiben jährlich ab. 22 % aller Schwangerschaften enden mit einer Abtreibung. In Belgien, den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz liegt die Rate bei weniger als 10 Abtreibungen auf 1000 Frauen im geschlechtsreifen Alter; in allen anderen westeuropäischen Ländern, den Vereinigten Staaten und Kanada, liegt die Rate bei 10-23 auf 1000 Frauen. Rumänien, Kuba, und Vietnam haben die höchsten Abtreibungsraten der Welt (78-83 Abtreibungen auf 1000 Frauen). Der weltweite Durchschnitt liegt bei einer Abtreibung pro Frau.

Vorherige Generationen wären wohl bei solchen Statistiken schockiert, aber nicht unsere. Damit sind die vorhergesagten Tage sicherlich eingetroffen, wenn die Herzen der Menschen erkalten und die natürliche Liebe dahinschwindet.

[Anmerkung der Redaktion: Hierbei möchten wir über die betroffenen Frauen kein Urteil fällen, die in vieler Hinsicht keine andere Möglichkeit sehen, als sich zu diesem Schritt zu entscheiden, zu dem sie sich aus vielen unterschiedlichen Gründen gedrängt fühlen. Mit den angeführten Statistiken soll hiermit nur ein reelles Phänomen dieser Zeit und unserer Gesellschaft hervorgehoben werden.]



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